Hilopites, kleine Nudeln, Couscous, Kritharaki, Trachanas in verschiedenen Varianten…
Teigwaren waren schon immer eine Hauptspeise in der Ernährung der Griechen – sowohl im Alltag als auch bei festlichen Mahlzeiten. Hergestellt aus reinen Zutaten (Milch, Weizen, Eier), mit roter oder weißer Sauce serviert und großzügig mit Käse bestreut, passen sie perfekt zu Meeresfrüchten und Fleisch, lassen sich mit Hülsenfrüchten kombinieren, werden zu nahrhaften Suppen oder köstlichen kalten Salaten.
Wie früher...
Früher stellten Hausfrauen, besonders in den Dörfern, ihre eigenen Nudeln her. Die Herstellung erfolgte immer in den Sommermonaten – meist nach der Ernte und dem Dreschen – wenn genügend Rohstoffe vorhanden waren: Getreide, frische Ziegenmilch und Eier. Der Teig wurde geknetet, von Hand geschnitten oder gerieben und in der Sonne getrocknet. Danach wurde er in Vorratsräumen in Stoffbeuteln gelagert, um das ganze Jahr über Vorräte zu haben.
Heute führen Frauenkooperativen und kleine Familienbetriebe in ganz Griechenland diese Tradition der Großmütter fort und stellen mit derselben Leidenschaft hochwertige Teigwaren her.
Regionale Vielfalt der Teigwaren
Die griechische Phantasie und Kreativität hat Teigwaren fantasievolle Namen gegeben, und obwohl sie oft die gleiche Zusammensetzung haben sind sie überall im Lande unter verschiedenen Namen zu finden. Hier stellen wir Ihnen einige dieser vor:
Auf dem Peloponnes, insbesondere in der Region Lakonien und Argolis, sind „Gkogkes“ typisch – ein traditionelles Gericht, besonders zur Faschingszeit. Sie ähneln Muscheln, werden in Wasser gekocht und mit lokalem Käse (Manouromizithra) und heißem Öl serviert. „Striftades“ (reisförmige Nudeln) und „Toutoumakia“ ergänzen die Tradition.
Auf dem Festland dominiert Trachanas: süß oder sauer, grob oder fein, aus Grieß, Mehl oder Weizen, pur, mit Butter, Milch oder Tomate - ein ideales Gericht für kalte Winterabende. Wegen seines hohen Nährwerts wird er in ländlichen Regionen sogar zum Frühstück gegessen. Trachanas wird pur verzehrt, als dünne oder dicke Suppe mit kleinen Fetastückchen, zusammen mit Hülsenfrüchten oder Gemüse gekocht, als Beilage zu Fleisch serviert oder als Füllung für Pitas, Dolmadakia und Gemüse verwendet.
In Epirus fügt man dem Grundteig für Teigwaren Pilze hinzu. In Thrakien Sesam und scharfe Paprikaflocken (Boukovo). In Makedonien roten Paprikapüree. Der Trachanas der Fastzeit wird aus Mehl oder Grieß und Gemüsepüree hergestellt.
Auf Kreta ist Trachanas als „Chondros“ (grob) bekannt [als „Xinóchondros“ (grob & sauer), wenn er mit gesäuerter Milch oder Joghurt zubereitet wird] und ist eine beliebte Zutat der lokalen Küche. Kombiniert mit saisonalem Gemüse und „gesuchten“ Schnecken ergibt er ein äußerst schmackhaftes lokales Gericht. Weitere besondere Teigwaren, die man auf der Insel findet, sind Sioufichta und Kalogeristika-Makkaroni, Avgóchylos (ähnlich kurzen Tagliatelle), Chýlofta (ähnlich Linguine), Triftoudia (in Form kleiner Reiskörner) und Maggiri, kleine quadratische Nudeln. Mit heißer Stakovoutyro-Butter (Quarkbutter) übergossen und reichlich mit geriebenem Anthotyro bestreut sind sie einfach himmlisch!
Auf den Inseln der Nord- und Ostägäis sind die lokalen Teigwaren die „Makarounes“. Auf Karpathos und Tilos haben sie die Form von Tagliatellen. Auf Kos nennt man sie „Pasa Makarounes“ und es sind große flache Teigblätter (wie breite Lasagneplatten), die frisch in Schichten mit viel Hackfleisch oder Käse dazwischen gekocht werden. Auf Kasos ähneln sie Penne und werden mit Sitaka (einem weich hergestellten lokalen Käse) serviert – eine Spezialität der Insel. Auf Chios gibt es die „Aftoudia“, einfache Nudeln aus Mehl und Wasser in Form von… Ohren, sowie die „Valanes“ in Form kleiner Spiralen, ideal als Beilage zu geschmortem Hahn. Die traditionelle Teigware von Limnos, die bekannten „Flomaria“, werden aus Eiern, Milch und lokalem Hartweizenmehl hergestellt. ie werden entweder in breite Streifen wie Hilopites oder in dünne Stränge wie Spaghetti geschnitten.
Teigwaren waren schon immer eine Hauptspeise in der Ernährung der Griechen – sowohl im Alltag als auch bei festlichen Mahlzeiten. Hergestellt aus reinen Zutaten (Milch, Weizen, Eier), mit roter oder weißer Sauce serviert und großzügig mit Käse bestreut, passen sie perfekt zu Meeresfrüchten und Fleisch, lassen sich mit Hülsenfrüchten kombinieren, werden zu nahrhaften Suppen oder köstlichen kalten Salaten.
Wie früher...
Früher stellten Hausfrauen, besonders in den Dörfern, ihre eigenen Nudeln her. Die Herstellung erfolgte immer in den Sommermonaten – meist nach der Ernte und dem Dreschen – wenn genügend Rohstoffe vorhanden waren: Getreide, frische Ziegenmilch und Eier. Der Teig wurde geknetet, von Hand geschnitten oder gerieben und in der Sonne getrocknet. Danach wurde er in Vorratsräumen in Stoffbeuteln gelagert, um das ganze Jahr über Vorräte zu haben.
Heute führen Frauenkooperativen und kleine Familienbetriebe in ganz Griechenland diese Tradition der Großmütter fort und stellen mit derselben Leidenschaft hochwertige Teigwaren her.
Regionale Vielfalt der Teigwaren
Die griechische Phantasie und Kreativität hat Teigwaren fantasievolle Namen gegeben, und obwohl sie oft die gleiche Zusammensetzung haben sind sie überall im Lande unter verschiedenen Namen zu finden. Hier stellen wir Ihnen einige dieser vor:
Auf dem Peloponnes, insbesondere in der Region Lakonien und Argolis, sind „Gkogkes“ typisch – ein traditionelles Gericht, besonders zur Faschingszeit. Sie ähneln Muscheln, werden in Wasser gekocht und mit lokalem Käse (Manouromizithra) und heißem Öl serviert. „Striftades“ (reisförmige Nudeln) und „Toutoumakia“ ergänzen die Tradition.
Auf dem Festland dominiert Trachanas: süß oder sauer, grob oder fein, aus Grieß, Mehl oder Weizen, pur, mit Butter, Milch oder Tomate - ein ideales Gericht für kalte Winterabende. Wegen seines hohen Nährwerts wird er in ländlichen Regionen sogar zum Frühstück gegessen. Trachanas wird pur verzehrt, als dünne oder dicke Suppe mit kleinen Fetastückchen, zusammen mit Hülsenfrüchten oder Gemüse gekocht, als Beilage zu Fleisch serviert oder als Füllung für Pitas, Dolmadakia und Gemüse verwendet.
In Epirus fügt man dem Grundteig für Teigwaren Pilze hinzu. In Thrakien Sesam und scharfe Paprikaflocken (Boukovo). In Makedonien roten Paprikapüree. Der Trachanas der Fastzeit wird aus Mehl oder Grieß und Gemüsepüree hergestellt.
Auf Kreta ist Trachanas als „Chondros“ (grob) bekannt [als „Xinóchondros“ (grob & sauer), wenn er mit gesäuerter Milch oder Joghurt zubereitet wird] und ist eine beliebte Zutat der lokalen Küche. Kombiniert mit saisonalem Gemüse und „gesuchten“ Schnecken ergibt er ein äußerst schmackhaftes lokales Gericht. Weitere besondere Teigwaren, die man auf der Insel findet, sind Sioufichta und Kalogeristika-Makkaroni, Avgóchylos (ähnlich kurzen Tagliatelle), Chýlofta (ähnlich Linguine), Triftoudia (in Form kleiner Reiskörner) und Maggiri, kleine quadratische Nudeln. Mit heißer Stakovoutyro-Butter (Quarkbutter) übergossen und reichlich mit geriebenem Anthotyro bestreut sind sie einfach himmlisch!
Auf den Inseln der Nord- und Ostägäis sind die lokalen Teigwaren die „Makarounes“. Auf Karpathos und Tilos haben sie die Form von Tagliatellen. Auf Kos nennt man sie „Pasa Makarounes“ und es sind große flache Teigblätter (wie breite Lasagneplatten), die frisch in Schichten mit viel Hackfleisch oder Käse dazwischen gekocht werden. Auf Kasos ähneln sie Penne und werden mit Sitaka (einem weich hergestellten lokalen Käse) serviert – eine Spezialität der Insel. Auf Chios gibt es die „Aftoudia“, einfache Nudeln aus Mehl und Wasser in Form von… Ohren, sowie die „Valanes“ in Form kleiner Spiralen, ideal als Beilage zu geschmortem Hahn. Die traditionelle Teigware von Limnos, die bekannten „Flomaria“, werden aus Eiern, Milch und lokalem Hartweizenmehl hergestellt. ie werden entweder in breite Streifen wie Hilopites oder in dünne Stränge wie Spaghetti geschnitten.





















































