Die kostbaren „Tränen“ des Weltkulturerbes
Chios-Mastix ist ein weltweites Phänomen, denn der Mastixstrauch (Pistacia lentiscus Chia) gedeiht und vergießt seine „Tränen“ ausschließlich im Süden der Insel. Diese Einzigartigkeit verdankt er dem besonderen Mikroklima und dem handwerklichen Können der Chianer, die seine Herstellung seit der Antike systematisiert und ihr Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben.
Von der Antike bis zur modernen Wissenschaft
Bereits im 10. Jahrhundert priesen Reisende seine Eigenschaften, wobei Herodot als Erster darüber berichtete. Im Laufe der Jahrhunderte eroberte Mastix die Tische der römischen Elite, die Labore arabischer Ärzte, die Harems der Osmanen und sogar das Gepäck von Christoph Kolumbus, der ihn für ein Heilmittel gegen Cholera hielt. Heute bestätigt die Wissenschaft seine Wirkung: 2015 wurde es offiziell als Naturheilmittel mit starker antimikrobieller, entzündungshemmender und antioxidativer Wirkung anerkannt und trägt zur Behandlung von Magengeschwüren, zur Senkung des Cholesterinspiegels und zur Mundhygiene bei.
Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und mittelalterliche Mastixdörfer
Seine Anwendung ist heute universell, von Pharmazie und Kosmetik bis hin zu gehobener Gastronomie, Destillerie und der Herstellung von Speziallacken. Das Herzstück der Produktion sind jedoch nach wie vor die Mastixdörfer, Siedlungskomplexe mit starkem mittelalterlichem Flair. Dort ist die Ernte nach wie vor eine heilige Familienangelegenheit, die nach 2.500 Jahre alten traditionellen Techniken durchgeführt wird.
Erleben Sie das „Sticken“
Besucher haben die seltene Gelegenheit, ein authentisches Erlebnis zu genießen, indem sie am berühmten „Sticken“ teilnehmen. Dabei werden feine Schnitte in die Rinde des Baumes gemacht, aus dem das Harz fließt. Die Teilnahme an der Ernte mit traditionellen Werkzeugen bietet eine wertvolle Verbindung zum Alltag der Einheimischen und zum immateriellen Kulturerbe der Region. Eine Reise durch den Süden von Chios ist mehr als nur ein touristisches Ziel – sie ist die Eintauchen in eine lebendige Tradition, die sich unauslöschlich in die Erinnerung jedes Reisenden einprägt.
Von der Antike bis zur modernen Wissenschaft
Bereits im 10. Jahrhundert priesen Reisende seine Eigenschaften, wobei Herodot als Erster darüber berichtete. Im Laufe der Jahrhunderte eroberte Mastix die Tische der römischen Elite, die Labore arabischer Ärzte, die Harems der Osmanen und sogar das Gepäck von Christoph Kolumbus, der ihn für ein Heilmittel gegen Cholera hielt. Heute bestätigt die Wissenschaft seine Wirkung: 2015 wurde es offiziell als Naturheilmittel mit starker antimikrobieller, entzündungshemmender und antioxidativer Wirkung anerkannt und trägt zur Behandlung von Magengeschwüren, zur Senkung des Cholesterinspiegels und zur Mundhygiene bei.
Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und mittelalterliche Mastixdörfer
Seine Anwendung ist heute universell, von Pharmazie und Kosmetik bis hin zu gehobener Gastronomie, Destillerie und der Herstellung von Speziallacken. Das Herzstück der Produktion sind jedoch nach wie vor die Mastixdörfer, Siedlungskomplexe mit starkem mittelalterlichem Flair. Dort ist die Ernte nach wie vor eine heilige Familienangelegenheit, die nach 2.500 Jahre alten traditionellen Techniken durchgeführt wird.
Erleben Sie das „Sticken“
Besucher haben die seltene Gelegenheit, ein authentisches Erlebnis zu genießen, indem sie am berühmten „Sticken“ teilnehmen. Dabei werden feine Schnitte in die Rinde des Baumes gemacht, aus dem das Harz fließt. Die Teilnahme an der Ernte mit traditionellen Werkzeugen bietet eine wertvolle Verbindung zum Alltag der Einheimischen und zum immateriellen Kulturerbe der Region. Eine Reise durch den Süden von Chios ist mehr als nur ein touristisches Ziel – sie ist die Eintauchen in eine lebendige Tradition, die sich unauslöschlich in die Erinnerung jedes Reisenden einprägt.











































