Ein g.U.-Produkt mit jahrhundertelanger Geschichte
Die königliche weiße Feige von Kymi, die in den Feigendörfern der Region angebaut wird, unterscheidet sich von anderen griechischen Feigen durch Klima und Bodenbeschaffenheit: Die dünne Schale, die gelbe Farbe und die weiche Textur machen sie wirklich einzigartig. Die Feigen von Kymi gehören zu den ersten griechischen Produkten, die 1993 von der Europäischen Union mit der Bezeichnung g.U. zertifiziert wurden.
Im Sommer stehen Kymi und seine Dörfer einen Monat lang in den Startlöchern, um die berühmte Sonnentrocknung unter der Augustsonne zu nutzen. Die wertvolle Frucht kann aufgrund der dünnen Schale weder lange gelagert noch weit transportiert werden. Daher begannen die Bewohner von Kymi schon sehr früh mit der Trocknung der Feigen, vermutlich bereits im 16. Jahrhundert, um sie das ganze Jahr über verfügbar zu machen.
Feigen wurden in Kymi schon immer angebaut, doch im 19. Jahrhundert dominierte der berühmte schwarze Wein aus einer seltenen lokalen Sorte, der von den Kapitänen von Kymi in die Welt exportiert wurde und der Stadt von Ost-Euböa Wohlstand brachte. Als die Reblaus die Weinproduktion traf und die Kapitäne sich vom Handel zurückzogen, rückten die Feigen und ihr Potenzial in den Vordergrund.
Die Frucht, ohnehin reich und seit der Antike für ihren großen Nährwert geschätzt, erhält in Kymi eine besondere Einzigartigkeit durch die traditionelle Trocknungsmethode. Die reifen Feigen werden längs aufgeschnitten, drei Tage in Sonne und Luft getrocknet und anschließend paarweise „geknöpft“, wodurch sogenannte „Askades“ entstehen, die erneut in die Sonne gelegt werden. So bleibt die weiche Textur erhalten und die Feigen bleiben saftig.
Die Einheimischen verwenden sie vielseitig in der Küche, stellen sogar ein einzigartiges Feigenhonigprodukt her, und in den letzten Jahren hat ihre Präsenz in den Küchen großer Spitzenköche zugenommen. Immer mehr Bewohner von Kymi widmen sich der Bio-Produktion von Feigen und gründen Verarbeitungsunternehmen, die die Feigen zu Marmelade, Pasten, Energieriegeln und mehr verarbeiten. Qualität, Tradition und Modernisierung treffen aufeinander in einer sonst bescheidenen Frucht – ein kleines Beispiel für gastronomische Innovation.
Im Sommer stehen Kymi und seine Dörfer einen Monat lang in den Startlöchern, um die berühmte Sonnentrocknung unter der Augustsonne zu nutzen. Die wertvolle Frucht kann aufgrund der dünnen Schale weder lange gelagert noch weit transportiert werden. Daher begannen die Bewohner von Kymi schon sehr früh mit der Trocknung der Feigen, vermutlich bereits im 16. Jahrhundert, um sie das ganze Jahr über verfügbar zu machen.
Feigen wurden in Kymi schon immer angebaut, doch im 19. Jahrhundert dominierte der berühmte schwarze Wein aus einer seltenen lokalen Sorte, der von den Kapitänen von Kymi in die Welt exportiert wurde und der Stadt von Ost-Euböa Wohlstand brachte. Als die Reblaus die Weinproduktion traf und die Kapitäne sich vom Handel zurückzogen, rückten die Feigen und ihr Potenzial in den Vordergrund.
Die Frucht, ohnehin reich und seit der Antike für ihren großen Nährwert geschätzt, erhält in Kymi eine besondere Einzigartigkeit durch die traditionelle Trocknungsmethode. Die reifen Feigen werden längs aufgeschnitten, drei Tage in Sonne und Luft getrocknet und anschließend paarweise „geknöpft“, wodurch sogenannte „Askades“ entstehen, die erneut in die Sonne gelegt werden. So bleibt die weiche Textur erhalten und die Feigen bleiben saftig.
Die Einheimischen verwenden sie vielseitig in der Küche, stellen sogar ein einzigartiges Feigenhonigprodukt her, und in den letzten Jahren hat ihre Präsenz in den Küchen großer Spitzenköche zugenommen. Immer mehr Bewohner von Kymi widmen sich der Bio-Produktion von Feigen und gründen Verarbeitungsunternehmen, die die Feigen zu Marmelade, Pasten, Energieriegeln und mehr verarbeiten. Qualität, Tradition und Modernisierung treffen aufeinander in einer sonst bescheidenen Frucht – ein kleines Beispiel für gastronomische Innovation.









































