Ein unterirdisches Wunder mit einer andächtigen Atmosphäre
Iraklia verbirgt in seinem Inneren eine unterirdische Welt aus Kalkstein und Licht. Auf der südöstlichen Seite der Insel, in einer kleinen Schlucht, die zur Bucht von Vourkaria führt, befindet sich die Höhle des Heiligen Johannes, die größte der Kykladen und eines der beeindruckendsten Naturdenkmäler der Ägäis.
Der Eingang ist niedrig, nur einen halben Meter hoch; man muss sich bücken, um hindurchzugehen, als würde man die Welt des Tages hinter sich lassen. Im Inneren sinkt die Temperatur und die Luft ist von der charakteristischen Feuchtigkeit des Steins erfüllt. Die erste Kammer ist 27 Meter lang und etwa 10 Meter hoch, gefolgt von fünf weiteren Sälen mit reichhaltiger Tropfsteindekoration. Zwischen ihnen bildet sich die sogenannte „Höhlenmilch“, eine seltene weiße, wässrige Stalagmitenmasse, die dem Raum ein unheimliches Licht verleiht.
Gegenüber dem Eingang soll sich eine zweite Höhle befunden haben, die als Wohnstätte des Riesen Polyphem galt, während eine andere lokale Überlieferung erzählt, dass die Höhle zufällig von einem Hirten entdeckt wurde, der dort Schutz vor dem Regen suchte. Als er ins Dorf zurückkehrte, war auf seinem Hemd das Abbild des Heiligen Johannes des Vorläufers zu sehen, sodass der Ort den Namen des Heiligen erhielt.
Die Höhle ist zu Fuß (ca. 45 Minuten) vom Dorf Panagia aus zu erreichen. Der Weg führt durch eine ruhige Landschaft mit Thymian und Steinhaufen. Vom Eingang der Höhle aus sieht das Meer wie ein blauer Spiegel aus – ein Anblick, der als einer der schönsten der Kleinen Kykladen gilt.
Jedes Jahr am 28. August, dem Vorabend des Festes der Enthauptung Johannes des Täufers, versammeln sich Einwohner und Besucher der Insel zur traditionellen Abendandacht im ersten großen Saal. Das Licht der Kerzen spiegelt sich in den Felsen, die Psalmen hallen bis in die Tiefe und der Moment scheint die Zeit anzuhalten.
Der Eingang ist niedrig, nur einen halben Meter hoch; man muss sich bücken, um hindurchzugehen, als würde man die Welt des Tages hinter sich lassen. Im Inneren sinkt die Temperatur und die Luft ist von der charakteristischen Feuchtigkeit des Steins erfüllt. Die erste Kammer ist 27 Meter lang und etwa 10 Meter hoch, gefolgt von fünf weiteren Sälen mit reichhaltiger Tropfsteindekoration. Zwischen ihnen bildet sich die sogenannte „Höhlenmilch“, eine seltene weiße, wässrige Stalagmitenmasse, die dem Raum ein unheimliches Licht verleiht.
Gegenüber dem Eingang soll sich eine zweite Höhle befunden haben, die als Wohnstätte des Riesen Polyphem galt, während eine andere lokale Überlieferung erzählt, dass die Höhle zufällig von einem Hirten entdeckt wurde, der dort Schutz vor dem Regen suchte. Als er ins Dorf zurückkehrte, war auf seinem Hemd das Abbild des Heiligen Johannes des Vorläufers zu sehen, sodass der Ort den Namen des Heiligen erhielt.
Die Höhle ist zu Fuß (ca. 45 Minuten) vom Dorf Panagia aus zu erreichen. Der Weg führt durch eine ruhige Landschaft mit Thymian und Steinhaufen. Vom Eingang der Höhle aus sieht das Meer wie ein blauer Spiegel aus – ein Anblick, der als einer der schönsten der Kleinen Kykladen gilt.
Jedes Jahr am 28. August, dem Vorabend des Festes der Enthauptung Johannes des Täufers, versammeln sich Einwohner und Besucher der Insel zur traditionellen Abendandacht im ersten großen Saal. Das Licht der Kerzen spiegelt sich in den Felsen, die Psalmen hallen bis in die Tiefe und der Moment scheint die Zeit anzuhalten.






















