Am ersten Tag des neuen Jahres – Neujahr – gehört ein „glückbringendes“ Ritual dazu: das Anschneiden der Vasilopita. Es gibt viele Rezepte in ganz Griechenland, doch alle haben eine gemeinsame Zutat: die begehrte Glücksmünze! Bevor Sie sie anschneiden, lesen Sie ihre Geschichte…
Verschiedene Varianten & Rezepte
Die Ursprünge dieses Brauchs reichen bis in die Antike zurück, zu den Opfergaben aus Brot und Honiggebäck, die die alten Griechen ihren Göttern bei großen landwirtschaftlichen Festen darbrachten.
Heute findet man den Brach des Anschneidens der Vasilopita in ganz Griechenland, mit vielen regionalen Varianten in den Rezepten, die mit der besonderen kulinarischen Tradition jedes Ortes zu tun haben: als süßes Brot, Kuchen oder Tsoureki, aber auch als Pita mit Teigblättern – süß oder herzhaft – besonders in Makedonien und Epirus. In Athen ist die sogenannte „politische“ Vasilopita üblich, die aus Mehl, Eiern, Zucker und Milch besteht – in verschiedenen Größen und Arten hergestellt, aber meist locker, luftig und süß.
Auch die Zutaten variieren: Auf Zakynthos wird sie mit Sauerteig, Mandeln und Gewürzen zubereitet, auf Kreta mit Raki und Mastix. In Nordgriechenland ist die Vasilopita oft eine Sesampita oder süße Kürbispita, auf Lesbos mit Mizithra-Käse, und in Epirus sogar herzhaft – mit Fleisch (Lamm oder Schwein), Feta und viel Minze.
Unterschiede gibt es auch in der Dekoration: Gemeinsam sind jedoch das runde Format, die Jahreszahl (aus Mandeln oder Zucker, wenn es sich um eine süße Vasilopita handelt) und natürlich die Glücksmünze – manchmal sogar aus Gold („Konstantinato“) oder Silber. Probieren Sie Vasilopita mit Zitrusfrüchten.
Der Brauch der Münze
Der Überlieferung nach, als der Heilige Basilius Bischof von Caesarea war, kam der Statthalter von Kappadokien, versucht Steuern einzutreiben. Die verängstigten Bewohner folgten dem Rat des Heiligen und sammelten ihre wertvollsten Besitztümer, um sie dem Statthalter zu übergeben… Der Heilige Basilius überzeugte mit seiner Überzeugungskraft und seiner Ausstrahlung den Statthalter, die Wertgegenstände der Bewohner nicht mitzunehmen. So entstand jedoch das Problem, die Geschenke ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Daraufhin forderte der Heilige die Einwohner auf, kleine Kuchen zu backen, in die er jeweils einen Gegenstand legte. Auf wundersame Weise erhielt jeder genau das zurück, was er gegeben hatte!
Die Königin des Tages
Und selbst wenn der Festtagstisch mit duftenden Speisen und traditionellen Desserts wie köstlichen Melomakarona, frittierten Teigkuchen, Loukoumades und Diples reich gedeckt ist – alle Blicke richten sich auf die Königin des Tages: die Vasilopita!
Als Symbol für die Hoffnung auf Glück im neuen Jahr wird sie vom Hausherrn direkt nach Mitternacht oder am Mittag des Neujahrstags (Tag des Heiligen Basilius) angeschnitten. Jung und Alt, Verwandte und Freunde versammelten sich um den Tisch und warteten gespannt auf das Ergebnis! Wer wird der Glückliche sein, der die Münze findet?
Der Brauch verlangt, dass der Hausherr die Pita dreimal mit dem Messer bekreuzigt und dann die Stücke schneidet. Das erste Stück ist für Christus, das zweite für die Gottesmutter, das dritte für den Heiligen Basilius, das vierte für das Haus (manche schneiden auch ein Stück für die Armen), und danach folgen die Familienmitglieder nach Alter. In den Dörfern des Festlands werden sogar Tiere und Felder bedacht, während auf den Inseln auch Boote, Fischkutter oder Mühlen ein Stück erhalten!
Wir wünschen Ihnen ein Frohes Neues Jahr!
Verschiedene Varianten & Rezepte
Die Ursprünge dieses Brauchs reichen bis in die Antike zurück, zu den Opfergaben aus Brot und Honiggebäck, die die alten Griechen ihren Göttern bei großen landwirtschaftlichen Festen darbrachten.
Heute findet man den Brach des Anschneidens der Vasilopita in ganz Griechenland, mit vielen regionalen Varianten in den Rezepten, die mit der besonderen kulinarischen Tradition jedes Ortes zu tun haben: als süßes Brot, Kuchen oder Tsoureki, aber auch als Pita mit Teigblättern – süß oder herzhaft – besonders in Makedonien und Epirus. In Athen ist die sogenannte „politische“ Vasilopita üblich, die aus Mehl, Eiern, Zucker und Milch besteht – in verschiedenen Größen und Arten hergestellt, aber meist locker, luftig und süß.
Auch die Zutaten variieren: Auf Zakynthos wird sie mit Sauerteig, Mandeln und Gewürzen zubereitet, auf Kreta mit Raki und Mastix. In Nordgriechenland ist die Vasilopita oft eine Sesampita oder süße Kürbispita, auf Lesbos mit Mizithra-Käse, und in Epirus sogar herzhaft – mit Fleisch (Lamm oder Schwein), Feta und viel Minze.
Unterschiede gibt es auch in der Dekoration: Gemeinsam sind jedoch das runde Format, die Jahreszahl (aus Mandeln oder Zucker, wenn es sich um eine süße Vasilopita handelt) und natürlich die Glücksmünze – manchmal sogar aus Gold („Konstantinato“) oder Silber. Probieren Sie Vasilopita mit Zitrusfrüchten.
Der Brauch der Münze
Der Überlieferung nach, als der Heilige Basilius Bischof von Caesarea war, kam der Statthalter von Kappadokien, versucht Steuern einzutreiben. Die verängstigten Bewohner folgten dem Rat des Heiligen und sammelten ihre wertvollsten Besitztümer, um sie dem Statthalter zu übergeben… Der Heilige Basilius überzeugte mit seiner Überzeugungskraft und seiner Ausstrahlung den Statthalter, die Wertgegenstände der Bewohner nicht mitzunehmen. So entstand jedoch das Problem, die Geschenke ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Daraufhin forderte der Heilige die Einwohner auf, kleine Kuchen zu backen, in die er jeweils einen Gegenstand legte. Auf wundersame Weise erhielt jeder genau das zurück, was er gegeben hatte!
Die Königin des Tages
Und selbst wenn der Festtagstisch mit duftenden Speisen und traditionellen Desserts wie köstlichen Melomakarona, frittierten Teigkuchen, Loukoumades und Diples reich gedeckt ist – alle Blicke richten sich auf die Königin des Tages: die Vasilopita!
Als Symbol für die Hoffnung auf Glück im neuen Jahr wird sie vom Hausherrn direkt nach Mitternacht oder am Mittag des Neujahrstags (Tag des Heiligen Basilius) angeschnitten. Jung und Alt, Verwandte und Freunde versammelten sich um den Tisch und warteten gespannt auf das Ergebnis! Wer wird der Glückliche sein, der die Münze findet?
Der Brauch verlangt, dass der Hausherr die Pita dreimal mit dem Messer bekreuzigt und dann die Stücke schneidet. Das erste Stück ist für Christus, das zweite für die Gottesmutter, das dritte für den Heiligen Basilius, das vierte für das Haus (manche schneiden auch ein Stück für die Armen), und danach folgen die Familienmitglieder nach Alter. In den Dörfern des Festlands werden sogar Tiere und Felder bedacht, während auf den Inseln auch Boote, Fischkutter oder Mühlen ein Stück erhalten!
Wir wünschen Ihnen ein Frohes Neues Jahr!





















































