Die preisgekrönten griechischen Käsesorten mit ihrem einzigartigen Geschmack erklären, warum der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Griechenland höher ist als in jedem anderen europäischen Land.
Weich, cremig, hart, weiß oder gelb, frisch oder gereift, salzig oder mild – jeder einzelne Käse ist von edler Herkunft und wird mit Können und Meisterschaft hergestellt. Kochen Sie damit, mischen Sie sie, reiben Sie sie, bestreuen Sie Ihre Gerichte, kombinieren Sie sie mit Wein, braten Sie sie – lieben Sie sie! Begleiten Sie uns auf eine Reise durch Griechenland und entdecken Sie einzigartige Käsesorten aus verschiedenen Regionen.
Nichts spiegelt die traumhafte Landschaft Griechenlands besser wider als die Ägäis mit ihren unzähligen großen und kleinen Inseln, deren kulinarische Traditionen so alt sind wie die Zeit Homers. Die Inselbewohner sind eng mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln verbunden und teilen eine gemeinsame Tradition – ganz gleich, ob sie aus dem alternativen Ikaria oder dem kosmopolitischen Santorin stammen.
Beginnen wir unsere Reise in der Ägäis, in den Kykladen un dem Nordosten. Genießen Sie den Manoura von Sifnos, der in Weintrester reift, oder den Kalathaki von Limnos, einen weißen Salzlakenkäse aus Ziegenmilch, der dem Feta ähnelt und seinen Namen von dem kleinen Korb hat, in dem er hergestellt wird.
Weiter südlich gelangen wir auf die Dodekanes-Inseln. Hier finden wir unter andereml Krassotyri und Sitaka. Krassotyri finden Sie auf Kos - er erinnert an einen Holzstamm, hat charakteristische Rillen und ist in Wein eingelegt. In den letzten Jahren wird er von den Erzeugern auch außerhalb der Insel vermarktet. Ähnliche in Wein gereifte Käsesorten gibt es auch auf Nisyros und Leros. Der Sitaka, eine Spezialität aus Kasos, gehört zu den ungewöhnlichsten Milchprodukten Griechenlands: ein leicht herber, fast cremiger (joghurtähnlicher) Käse aus fermentierter Schafs- oder Ziegenmilch. Er ist leicht gesalzen und wird langsam im traditionellen Ofen erhitzt. Serviert wird er mit köstlichen lokalen Nudeln und karamellisierten Zwiebeln.
Auch die Käsesorten der Kykladen stehen den anderen in nichts nach: der San Michalis von Syros (g.U.), der Manoura von Sifnos mit ihrem rosigen Farbton und intensiven Weinaroma oder der Chloro von Santorin, das frisch weich oder gereift mit Pasta genossen wird. Die restlichen Köstlichkeiten dürfen Sie selbst entdecken…
Wenn Sie Kreta besuchen, werden Sie verstehen, warum die Kreter Käse als Teil ihres Wohlstands und ihrer Langlebigkeit betrachten. Alle kretischen Käsesorten werden aus Schafs- oder Ziegenmilch oder einer Kombination daraus hergestellt. Einige Beispiele davon sind: Graviera, diese kretische Delikatesse, hat verschiedene Reifestufen des Geschmacks - mild und leicht süß im jungen Zustand, nussig und kräftig im gereiften Zustand. Kefalograviera ist würziger und härter als Graviera und ist hauptsächlich ein Tafelkäse, der auch für Gerichte wie Pastitsio oder Moussaka verwendet wird. Myzithra, risch, mild und ricottaähnlich, relativ kalorienarm. Staka lässt nicht nur den Cholesterinspiegel in die Höhe schnellen, sondern natürlich auch den Geschmack – und ist ausschließlich im Westen Kretas zu finden. Er wird aus der entrahmten Sahne hergestellt, die sich an der Oberfläche von Schafs- oder Ziegenmilch bildet.
Was lässt sich noch über die berühmte Graviera sagen, außer dass sie längst zur Tradition geworden ist? Sie wird in ganz Griechenland hergestellt – von Nordmakedonien bis hinunter nach Kreta, von Korfu bis Lesbos, in allen Regionen des Landes.
Epirus Das unangefochtene Reich des Feta. In der Region von Dodoni, in der Nähe des antiken Orakels und des Theaters, wird ein Feta produziert, der zu den besten des Landes zählt. IIn Epirus findet man außerdem Galotyri – unglaublich cremig und intensiv im Geschmack, jedoch außerhalb der Weidegebiete von Epirus, Thessalien und Roumeli nur schwer erhältlich. Der harte, würzige Kefalotyri aus Schafs- und Ziegenmilch wird hauptsächlich zum Reiben verwendet. Der milde Manouri, hergestellt aus Schafsmilch oder einer Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch mit Zusatz von Sahne, ist weich und wird in langen, strahlend weißen Zylindern geformt. Ein Genuss mit Früchten oder pur als Dessert.
Zum Schluss bleibt der typischste aller griechischen Käse: Feta. Unser Nationalkäse. Wie bekannt, begleitet der Feta-Käse in Griechenland jede Mahlzeit: Den Salat im Winter, die gekochten Wildkräuter, das gegrillte Gemüse mit Olivenöl im Sommer, ein Mitternachtssnack oder sogar eine süße, gekühlte Wassermelone – alles lässt sich mit Feta kombinieren. Bekanntlich besitzt er keine Rinde und bewahrt seinen Geschmack unverändert, solange er in Salzlake gelagert wird, während er gleichzeitig weiter reift.
Feta ist die Essenz der griechischen Tafel. Er findet sich in zahlreichen Gerichten und wird auf vielfältige Weise verwendet – nicht nur als Begleitung zu Meze. Er kommt auf den Grill, in den Ofen, wird in Backpapier eingewickelt gebacken oder angebraten – probieren Sie ihn doch einmal mit Nüssen oder Sesam, oder übergossen mit einer Mischung aus Ei und Mehl. Wie auch immer man ihn genießt – Feta ist ein Gericht für sich.
Mit der Zeit, als Griechenland sich zunehmend urbanisierte und die Automatisierung in der Landwirtschaft voranschritt, hielt die Technologie auch in den Molkereien Einzug. Die Käseproduktion beschränkte sich nicht mehr ausschließlich auf die lokale Gemeinschaft. Dasselbe geschah in ganz Europa, sodass die Europäische Kommission gezwungen war, eine Richtlinie für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.) für jedes einzelne traditionelle Produkt einzuführen. Bis heute tragen zwanzig griechische Käsesorten das g.U.-Siegel.
Weich, cremig, hart, weiß oder gelb, frisch oder gereift, salzig oder mild – jeder einzelne Käse ist von edler Herkunft und wird mit Können und Meisterschaft hergestellt. Kochen Sie damit, mischen Sie sie, reiben Sie sie, bestreuen Sie Ihre Gerichte, kombinieren Sie sie mit Wein, braten Sie sie – lieben Sie sie! Begleiten Sie uns auf eine Reise durch Griechenland und entdecken Sie einzigartige Käsesorten aus verschiedenen Regionen.
Nichts spiegelt die traumhafte Landschaft Griechenlands besser wider als die Ägäis mit ihren unzähligen großen und kleinen Inseln, deren kulinarische Traditionen so alt sind wie die Zeit Homers. Die Inselbewohner sind eng mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln verbunden und teilen eine gemeinsame Tradition – ganz gleich, ob sie aus dem alternativen Ikaria oder dem kosmopolitischen Santorin stammen.
Beginnen wir unsere Reise in der Ägäis, in den Kykladen un dem Nordosten. Genießen Sie den Manoura von Sifnos, der in Weintrester reift, oder den Kalathaki von Limnos, einen weißen Salzlakenkäse aus Ziegenmilch, der dem Feta ähnelt und seinen Namen von dem kleinen Korb hat, in dem er hergestellt wird.
Weiter südlich gelangen wir auf die Dodekanes-Inseln. Hier finden wir unter andereml Krassotyri und Sitaka. Krassotyri finden Sie auf Kos - er erinnert an einen Holzstamm, hat charakteristische Rillen und ist in Wein eingelegt. In den letzten Jahren wird er von den Erzeugern auch außerhalb der Insel vermarktet. Ähnliche in Wein gereifte Käsesorten gibt es auch auf Nisyros und Leros. Der Sitaka, eine Spezialität aus Kasos, gehört zu den ungewöhnlichsten Milchprodukten Griechenlands: ein leicht herber, fast cremiger (joghurtähnlicher) Käse aus fermentierter Schafs- oder Ziegenmilch. Er ist leicht gesalzen und wird langsam im traditionellen Ofen erhitzt. Serviert wird er mit köstlichen lokalen Nudeln und karamellisierten Zwiebeln.
Auch die Käsesorten der Kykladen stehen den anderen in nichts nach: der San Michalis von Syros (g.U.), der Manoura von Sifnos mit ihrem rosigen Farbton und intensiven Weinaroma oder der Chloro von Santorin, das frisch weich oder gereift mit Pasta genossen wird. Die restlichen Köstlichkeiten dürfen Sie selbst entdecken…
Wenn Sie Kreta besuchen, werden Sie verstehen, warum die Kreter Käse als Teil ihres Wohlstands und ihrer Langlebigkeit betrachten. Alle kretischen Käsesorten werden aus Schafs- oder Ziegenmilch oder einer Kombination daraus hergestellt. Einige Beispiele davon sind: Graviera, diese kretische Delikatesse, hat verschiedene Reifestufen des Geschmacks - mild und leicht süß im jungen Zustand, nussig und kräftig im gereiften Zustand. Kefalograviera ist würziger und härter als Graviera und ist hauptsächlich ein Tafelkäse, der auch für Gerichte wie Pastitsio oder Moussaka verwendet wird. Myzithra, risch, mild und ricottaähnlich, relativ kalorienarm. Staka lässt nicht nur den Cholesterinspiegel in die Höhe schnellen, sondern natürlich auch den Geschmack – und ist ausschließlich im Westen Kretas zu finden. Er wird aus der entrahmten Sahne hergestellt, die sich an der Oberfläche von Schafs- oder Ziegenmilch bildet.
Was lässt sich noch über die berühmte Graviera sagen, außer dass sie längst zur Tradition geworden ist? Sie wird in ganz Griechenland hergestellt – von Nordmakedonien bis hinunter nach Kreta, von Korfu bis Lesbos, in allen Regionen des Landes.
Epirus Das unangefochtene Reich des Feta. In der Region von Dodoni, in der Nähe des antiken Orakels und des Theaters, wird ein Feta produziert, der zu den besten des Landes zählt. IIn Epirus findet man außerdem Galotyri – unglaublich cremig und intensiv im Geschmack, jedoch außerhalb der Weidegebiete von Epirus, Thessalien und Roumeli nur schwer erhältlich. Der harte, würzige Kefalotyri aus Schafs- und Ziegenmilch wird hauptsächlich zum Reiben verwendet. Der milde Manouri, hergestellt aus Schafsmilch oder einer Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch mit Zusatz von Sahne, ist weich und wird in langen, strahlend weißen Zylindern geformt. Ein Genuss mit Früchten oder pur als Dessert.
Zum Schluss bleibt der typischste aller griechischen Käse: Feta. Unser Nationalkäse. Wie bekannt, begleitet der Feta-Käse in Griechenland jede Mahlzeit: Den Salat im Winter, die gekochten Wildkräuter, das gegrillte Gemüse mit Olivenöl im Sommer, ein Mitternachtssnack oder sogar eine süße, gekühlte Wassermelone – alles lässt sich mit Feta kombinieren. Bekanntlich besitzt er keine Rinde und bewahrt seinen Geschmack unverändert, solange er in Salzlake gelagert wird, während er gleichzeitig weiter reift.
Feta ist die Essenz der griechischen Tafel. Er findet sich in zahlreichen Gerichten und wird auf vielfältige Weise verwendet – nicht nur als Begleitung zu Meze. Er kommt auf den Grill, in den Ofen, wird in Backpapier eingewickelt gebacken oder angebraten – probieren Sie ihn doch einmal mit Nüssen oder Sesam, oder übergossen mit einer Mischung aus Ei und Mehl. Wie auch immer man ihn genießt – Feta ist ein Gericht für sich.
Mit der Zeit, als Griechenland sich zunehmend urbanisierte und die Automatisierung in der Landwirtschaft voranschritt, hielt die Technologie auch in den Molkereien Einzug. Die Käseproduktion beschränkte sich nicht mehr ausschließlich auf die lokale Gemeinschaft. Dasselbe geschah in ganz Europa, sodass die Europäische Kommission gezwungen war, eine Richtlinie für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.) für jedes einzelne traditionelle Produkt einzuführen. Bis heute tragen zwanzig griechische Käsesorten das g.U.-Siegel.





































