Das Umweltmuseum von Stymphalia befindet sich in der bergigen Region Korinthias, dort, wo Herakles der Mythologie zufolge den stymphalischen Vögeln begegnete.
Das Plateau von Stymphalia liegt im Nordosten der Peloponnes auf einer Höhe von 600 Metern und ist von den Bergen Ziria, Oligyrtos, Mavrovouni und Gravias umgeben, im südlichen Teil der Präfektur Korinth. Das Wasserbecken von Stymphalia gilt als der größte Bergsee der Peloponnes und zugleich als das südlichste Bergfeuchtgebiet des Balkans.
Das Hauptinteresse des Museums gilt der reichen Naturwelt des Sees sowie den unterirdischen und oberirdischen Wasserwegen. Der ökologische Wert der Region, deren Mittelpunkt der See und seine dichten Wälder bilden, wird durch ihre Aufnahme in das europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 bestätigt.
Das Ziel des Umweltmuseums von Stymphalia ist es, die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur sowie ihr harmonisches Zusammenleben im Becken von Stymphalia zu veranschaulichen. Die grundlegenden Ziele des museologischen Ansatzes bestehen darin, das ökologische Bewusstsein der Öffentlichkeit zu stärken und das Wissen über die traditionelle Technologie der Region zu bewahren.
Dieses Ziel spiegelt sich museologisch in der Gliederung der Ausstellung in zwei Bereiche wider: Der erste Bereich widmet sich der natürlichen Umwelt der Region, während der zweite zeigt, wie die Umwelt die Entwicklung menschlicher Tätigkeiten und insbesondere traditioneller Berufe beeinflusst hat.
Zur besseren Vermittlung der Ausstellungsinhalte kommen verschiedene Ausdrucksmittel und audiovisuelle Medien zum Einsatz. Bildliche Darstellungen erläutern die Verwendung der Objekte und werden durch entsprechendes pädagogisches audiovisuelles Material ergänzt. Die Ziele der Ausstellung werden durch Modelle, interaktive Anwendungen, digitale Darstellungen und Dokumentarfilme unterstützt. Darüber hinaus ermöglicht erstmals in Griechenland ein zugänglicher Querschnitt des Sees im Inneren des Museums die unmittelbare Beobachtung einiger Pflanzen- und Fischarten der Region.
Das Umweltmuseum von Stymphalia ist Teil des Netzwerks thematischer Technologiemuseen der Kulturstiftung der Piräus Bank Gruppe (PIOP).




















































































































