Eine Reise in die Tiefen der Geschichte
Das Nationale Archäologische Museum (EAM) ist eines der bedeutendsten Museen der Welt und das größte in Griechenland. Mit mehr als 11.000 Exponaten bietet es dem Besucher einen einzigartigen Überblick über die antike griechische Kultur, von den Anfängen der Vorgeschichte bis zur Spätantike. Ursprünglich war es als Aufbewahrungsort für Fundstücke aus dem 19. Jahrhundert, vor allem aus Attika, zu beherbergen, entwickelte es sich jedoch nach und nach zu einem zentralen Nationalmuseum, das mit Schätzen aus allen Teilen der griechischen Welt angereichert wurde.
Die Dauerausstellungen: Das Museum beherbergt fünf große Abteilungen:
Besuch und Anfahrt Im begrünten Garten des Atriums befindet sich ein Café, das Entspannung neben Antiquitäten und dem Duft von Lavendel und Zitronenbäumen bietet. Das Museum ist leicht mit der U-Bahn (Stationen Omonia oder Viktoria), Bussen und Trolleybussen zu erreichen. Das Museum verfügt über keine Parkplätze, aber es gibt private Parkplätze in den umliegenden Straßen (Bouboulinas, Zaimi, L. Alexandras).
Die Dauerausstellungen: Das Museum beherbergt fünf große Abteilungen:
- Prähistorische Antiquitäten: Umfasst Werke aus der neolithischen, kykladischen und mykenischen Kultur (6. Jahrtausend – 1050 v. Chr.) sowie Fundstücke aus der prähistorischen Siedlung von Thera.
- Skulpturen: Die Entwicklung der antiken griechischen Bildhauerkunst vom 7. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. anhand einzigartiger Kunstwerke.
- Gefäße und Kleinkunst: Repräsentative Keramikwerke vom 11. Jahrhundert v. Chr. bis zur Römerzeit, zusammen mit der zeitlosen Sammlung Stathatos.
- Metallarbeiten: Eine Vielzahl einzigartiger Statuen, Figuren und Kleinwerke.
- Ägyptische und orientalische Antiquitäten: Kunst aus der prädynastischen Zeit (5000 v. Chr.) bis zur römischen Eroberung.
- Der Poseidon von Artemis: Eine der wenigen erhaltenen originalen Bronzestatuen (2,09 m hoch). Archäologen streiten sich noch immer darüber, ob es Poseidon oder Zeus darstellt. Eine ähnlich imposante Haltung hat die kleine Bronzestatue des Blitzbringers Zeus aus Dodona.
- Die „Maske des Agamemnon”: Der berühmte Goldfund von Schliemann aus Mykene. Obwohl sie sich als älter als der homerische König (16. Jahrhundert v. Chr.) erwiesen hat, bleibt sie eine emblematische Totenmaske.
- Der Reiter von Artemisio: Bronzegruppe aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., die auf einzigartige Weise die Anspannung der Muskeln des Pferdes und die Angst im Gesicht des jungen Reiters wiedergibt.
- Der Jüngling von Antikythera: Bronzestatue (340 v. Chr.) aus dem bekannten Schiffswrack. Einige behaupten, es sei Panas mit einem Apfel in der Hand, andere Perseus mit dem Kopf der Andromeda.
- Das Kind von Marathon: Meisterhafte Statue eines Jugendlichen, wahrscheinlich ein Werk von Praxiteles, das in der Bucht von Marathon gefunden wurde.
- Die Säule des Hegesos: Die bekannteste Grabsäule (5. Jahrhundert v. Chr.) aus Kerameikos. Sie trägt die Inschrift „Higesos des Proxenon” und beeindruckt durch den melancholischen Ausdruck und die Faltenwürfe des Gewandes. Es wird angenommen, dass der Hintergrund ursprünglich blau und die Schmuckstücke golden waren.
- Die Lekythos der Myrrhine: Marmorlekythos, auf dem Hermes die junge Frau zu Pluto führt, während ihre Verwandten zusehen.
- Demeter und Persephone: Relief aus Eleusis (440 v. Chr.), das Demeter zeigt, wie sie dem jungen König Triptolemos Ähren reicht, und dabei den Größenunterschied zwischen Göttern und Sterblichen als Zeichen des Respekts betont.
- Die Wandmalereien von Thera: Seltene Beispiele monumentaler Malerei aus Akrotiri. Besonders hervorzuheben sind „Frühling“ mit den roten Lilien und Schwalben, der „Fischer“ und das Werk „Boxende Kinder“, von denen eines Handschuhe und Ohrringe trägt.
Besuch und Anfahrt Im begrünten Garten des Atriums befindet sich ein Café, das Entspannung neben Antiquitäten und dem Duft von Lavendel und Zitronenbäumen bietet. Das Museum ist leicht mit der U-Bahn (Stationen Omonia oder Viktoria), Bussen und Trolleybussen zu erreichen. Das Museum verfügt über keine Parkplätze, aber es gibt private Parkplätze in den umliegenden Straßen (Bouboulinas, Zaimi, L. Alexandras).







































































































