Die legendäre „Rote Burg“
Am Fuß des Ochi-Gebirges, erbaut aus rotem Schieferstein – daher auch der Name „Rote Burg“ –, thront die Burg von Karystos mit einem beeindruckenden Panoramablick über die Stadt und das Meer. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von der lombardischen Familie Dalle Carceri errichtet, an der Stelle einer älteren byzantinischen Befestigung aus dem 11. Jahrhundert.
Im Jahr 1276 eroberte Licario die Burg im Auftrag der Byzantiner. Obwohl er lombardische Wurzeln hatte, war er in Karystos geboren – in einfachen Verhältnissen. Ehrgeizig, talentiert und klug, hatte er heimlich die Adlige Feliza geheiratet, gegen den Willen ihrer Familie. Sein Leben ist bis heute von Legenden umwoben: Man erzählt, er habe die „Rote Burg“ erobert, um sich an denen zu rächen, die ihn einst verachtet hatten.
1295 gelang es den Lombarden, die Burg zurückzuerobern. Danach wechselte sie mehrfach den Besitzer, bis sie schließlich unter osmanische Herrschaft fiel. Seit 1833 gehört sie zum griechischen Staat, nach der Befreiung Euböas.
Folgen Sie dem gepflasterten Weg hinauf und bewundern Sie die gut erhaltene Anlage mit ihren Türmen, Zinnen und Schießscharten. Die Burg ist frei zugänglich, und im Inneren erkennen Sie die Struktur der inneren Befestigung sowie die Anlage des Gebäudes, das vermutlich als Verwaltungssitz diente. Innerhalb der Mauern der „Roten Burg“ befindet sich auch die kleine Kirche des Propheten Elias.
Genießen Sie in aller Ruhe die weite Aussicht – besonders bei Sonnenuntergang ist das Panorama schlicht atemberaubend. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie auch das mittelalterliche Aquädukt, die sogenannten „Kamáres“, die sich direkt unterhalb des Hügels Montofoli befinden.
Im Jahr 1276 eroberte Licario die Burg im Auftrag der Byzantiner. Obwohl er lombardische Wurzeln hatte, war er in Karystos geboren – in einfachen Verhältnissen. Ehrgeizig, talentiert und klug, hatte er heimlich die Adlige Feliza geheiratet, gegen den Willen ihrer Familie. Sein Leben ist bis heute von Legenden umwoben: Man erzählt, er habe die „Rote Burg“ erobert, um sich an denen zu rächen, die ihn einst verachtet hatten.
1295 gelang es den Lombarden, die Burg zurückzuerobern. Danach wechselte sie mehrfach den Besitzer, bis sie schließlich unter osmanische Herrschaft fiel. Seit 1833 gehört sie zum griechischen Staat, nach der Befreiung Euböas.
Folgen Sie dem gepflasterten Weg hinauf und bewundern Sie die gut erhaltene Anlage mit ihren Türmen, Zinnen und Schießscharten. Die Burg ist frei zugänglich, und im Inneren erkennen Sie die Struktur der inneren Befestigung sowie die Anlage des Gebäudes, das vermutlich als Verwaltungssitz diente. Innerhalb der Mauern der „Roten Burg“ befindet sich auch die kleine Kirche des Propheten Elias.
Genießen Sie in aller Ruhe die weite Aussicht – besonders bei Sonnenuntergang ist das Panorama schlicht atemberaubend. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie auch das mittelalterliche Aquädukt, die sogenannten „Kamáres“, die sich direkt unterhalb des Hügels Montofoli befinden.







































