Eine Hommage an ein Künstlerpaar
Das Museum entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Ios und Loretta Gaiti, der einzigen Erbin und Rechtsnachfolgerin des Malers Yannis Gaitis und der Bildhauerin Gabriella Simosi. Der von Loretta Gaiti und Zak Sara entworfene Gebäudekomplex mit einer Fläche von 1.600 m² scheint die Topografie der Insel fortzusetzen: kubistische Volumen, flache Dächer, aufeinanderfolgende Ebenen, die den Blick auf das Meer schweifen lassen.
Der Rundgang durch das Museum folgt dem Lauf der Zeit. Im Erdgeschoss offenbaren die frühen Werke von Yannis Gaitis (1948-1963) einen Maler, der noch auf der Suche nach der Form und der Freiheit der Geste ist. Im Obergeschoss entfalten sich die folgenden Jahrzehnte (1964-1984) und zeigen die Welt der kleinen Menschen des Künstlers, dieser anonymen, farbenfrohen Figuren, die zum Symbol einer ganzen Epoche wurden, einer ironischen Reise durch die Massengesellschaft.
Daneben bringen die Werke von Gabriella Simosi die Stille der Materie zum Ausdruck: Zehn monumentale Skulpturen aus weißem Harz leuchten wie steinerne Geister im Licht, umrahmt von Gipszeichnungen und Fotocollagen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Ihr Raum scheint mit dem Meer zu atmen.
Das Museum beherbergt Wechselausstellungen, Bildungsprogramme, Sommerveranstaltungen, Treffen unter der Sonne oder im Mondlicht. Im Museumsshop finden Sie Publikationen und Objekte, die von den Werken der beiden Künstler inspiriert sind. Jeden Nachmittag, wenn das Licht schwächer wird, breiten sich die Schatten der Skulpturen auf dem Boden aus, als wären die Figuren von Gaitis spazieren gegangen.







































































































