Schätze der Kunst und Geschichte
Die Dauerausstellungen
Die Ausstellung ist in zwei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit der byzantinischen Zeit (4.–15. Jahrhundert) und analysiert den allmählichen Übergang von der Antike zur byzantinischen Welt. Hier werden Meilensteine wie die Legalisierung des Christentums im Jahr 313 durch Konstantin den Großen und die Verlegung der Hauptstadt Hauptstadt nach Konstantinopel. Dieser Abschnitt behandelt auch das endgültige Ende der Antike mit der Schließung der philosophischen Schulen im Jahr 529 und dem Niedergang der städtischen Zentren.
Der zweite Abschnitt, „Von Byzanz zur Neuzeit” (15.-16. Jahrhundert), konzentriert sich auf die Entwicklung des Hellenismus nach der Eroberung. Besonderes Augenmerk wird auf die von Venedig beherrschten Gebiete wie Kreta, den Kykladen und den Ionischen Inseln, wo die byzantinische Tradition auf kreative Weise auf die europäische Renaissance traf.
Das Schloss der Herzogin
Das Museum befindet sich im historischen Schloss „Villa Ilissia” untergebracht, das 1848 fertiggestellt wurde. Es war die Winterresidenz der legendären Herzogin von Plakentia, Sophie de Marbois, die in Philadelphia in den USA geboren wurde. Der Gebäudekomplex, an dessen Eingang die Inschrift „ILISSIA” eingemeißelt ist, verbindet Klassizismus mit Romantik. Bevor es zum Museum wurde, beherbergte es drei Jahre lang die Militärakademie.
Die Gärten und das Café
Die Gärten des Museums sind eine grüne Oase, die den Besucher zu einer gedanklichen Reise durch die Geschichte einlädt. Zwischen Obstbäumen und Wasserflächen befinden sich drei Freiluftausstellungen: die „Brunnen „Frea-Dexameni” zur Geschichte der Wasserversorgung, „Paradies“ über die byzantinischen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod und „Ilissos“ über die Flusslandschaft. Im Schatten des historischen Gebäudes befindet sich ein Café-Bistro, das Momente der Entspannung bietet.







































































































