Der glanzvolle Ausgangspunkt des makedonischen Königreichs
Der Aufstieg der Dynastie
Die Besiedlung in Vergina beginnt bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. dank der natürlichen Befestigung und der fruchtbaren Ebene. Der Name „Aigai“ bedeutet Ort mit vielen Herden und deutet auf den Reichtum der Region hin. Laut Herodot gründete das edle Geschlecht der Temeniden aus Argos, dessen Genealogie bis zu Herakles zurückreicht, hier den Sitz der Dynastie. Unter Perdikkas I. wurde Aigai zum stärksten Zentrum des makedonischen Hellenismus. Drei Jahrhunderte lang, bis zum 4. Jahrhundert v. Chr., war die Stadt das administrative und künstlerische Zentrum Makedoniens, bevor sie den Vorrang an Pella abgab.
Die Denkmäler und der unschätzbare Reichtum
Der Besucher erblickt heute die Größe eines Imperiums, das die Weltgeschichte prägte. In der archäologischen Stätte dominieren die Königsgräber, der beeindruckende Palast, das Theater, in dem Philipp II. ermordet wurde, das Heiligtum der Eukleia und die befestigte Akropolis. Die Funde erzeugen Ehrfurcht: goldene Larnakes mit dem sechzehnstrahligen Stern, Elfenbein-Gold-Betten, kunstvolle Waffen und einzigartige Wandmalereien. Diese Grabbeigaben sind nicht nur Schätze, sondern unwiderlegbare Zeugen der Macht Philipps und des Ruhms Alexanders des Großen. Eine Reise nach Vergina ist ein Eintauchen in das Licht der makedonischen Kultur, das von hier aus in alle Welt ausstrahlte.







































































































