Tauchen und Schnorcheln an einem außergewöhnlichen Schiffswrack
Die Zementschiffe wurden während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen gebaut, um die besetzten Gebiete und ihre Truppen in Afrika zu versorgen. In Griechenland wurden etwa 25 Zementschiffe gebaut oder befanden sich im Bau, die meisten sanken schließlich, da sie nicht effektiv waren. Die Pioneer I soll 1944 von Chalkida nach Chalkidiki gereist sein, mit einem Zwischenstopp in Volos. Sie geriet auf eine Untiefe – es wird auch von einem Angriff durch Partisanen berichtet – und sank schließlich bei den Lichadonisia.
Taucher berichten von der reichen Unterwasserwelt rund um und innerhalb des Wracks, aber auch von den starken Strömungen und Untiefen der Gegend. Wenn Sie kein Fan von Tauchgängen sind, können Sie das Schiff vom Boot aus sehen, da es relativ flach liegt, in weniger als 10 m Tiefe. Noch besser: Nehmen Sie Maske und Schnorchel und tauchen Sie ein – aber beachten Sie unbedingt alle Sicherheitsmaßnahmen, denn viele Fischerboote und andere Schiffe fahren in der Region.
Die Lichadonisia sind ohnehin ideal zum Schnorcheln: Sie werden Unterwasserhöhlen, Riffe und Fischschwärme entdecken. Unterschätzen Sie nicht die Strömungen und beachten Sie, dass die Gegend ein Refugium für Seehunde ist – stören Sie sie auf keinen Fall.

















































































