Ein international bekanntes Kletterziel
Die Möglichkeiten der Gegend entdeckten zuerst die Einheimischen, die etwa 60 Routen erschlossen hatten. Die große Chance für Kymi kam jedoch 2015, als der französische Klettertrainer Simon Montmory das große Potenzial der Felsen erkannte. In den folgenden Jahren startete mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Kymi–Aliveri und der freiwilligen Arbeit griechischer und internationaler Kletterer ein groß angelegtes Projekt.
Zwischenzeitlich wurde das Manikia Project gegründet, ein Verein, der sich aus Bewohnern der Region sowie Kletterern zusammensetzt. Er fördert das Klettern sowie andere Aktivitäten in der Natur (Mountainbiking, Berglauf, Wandern) und veröffentlicht einen Kletterführer, dessen Erlöse in die Erschließung und Wartung von Routen fließen.
Die Aktivitäten zogen 2022 die Aufmerksamkeit eines großen Kletterausrüstungsunternehmens auf sich, das neue Routen finanzierte, Ausrüstung bereitstellte und ein Festival organisierte, an dem Top-Kletterer aus aller Welt teilnahmen und so die Region weltweit bekannt machten.
Heute verfügt Kymi über 800 Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade. Wer das Sportklettern beherrscht, findet hier in Kymi ein wahres Paradies. Abgesehen vom Klettern bietet die Region auch traumhafte Strände, ausgezeichnetes Essen sowie Besuche von Sehenswürdigkeiten und Dörfern. Wer nicht klettert, kann sich an einen zertifizierten Bergführer oder an Kletterschulen der EOOA (Griechischer Verband für Bergsteigen und Klettern) wenden und in diesen faszinierenden Sport eingeführt werden.





















































































