Ein Weltkulturerbe
Meteora ist nach dem Berg Athos das bedeutendste Klosterzentrum Griechenlands und von der UNESCO als Denkmal der Menschheit geschützt. Das organisierte Mönchtum begann hier im 11. Jahrhundert und erreichte im 13. und 14. Jahrhundert seine Blütezeit, als viele Gläubige sich für ein asketisches Leben entschieden. Die imposanten Felsen, geformt von Wind und Regen, boten den Mönchen durch den beschwerlichen Aufstieg absolute Abgeschiedenheit – eine Aktivität, die heute auch bei Besuchern beliebt ist.
Die sechs aktiven Klöster
Die sechs aktiven Klöster
- Großes Meteoron: Gegründet 1340 von Athanasius dem Meteoriten auf dem höchsten Felsen. Beeindruckend sind die Kirche der Verklärung des Erlösers, das alte Beinhaus, die traditionelle Küche und das Reliquienmuseum im historischen Refektorium von 1557.
- Agios Stefanos: Ein Nonnenkloster mit einer kleinen Kirche aus dem Jahr 1350 und der imposanten Kirche Agios Charalambos. Der Altar dient als Mustermuseum mit seltenen Handschriften, goldbestickten Gewändern und kunstvollen Silberschmiedearbeiten.
- Varlaam: Im 14. Jahrhundert wurde es erstmals von dem gleichnamigen Asketen bewohnt. Die Kirche Agion Panton ziert ein Fresko von Frangos Katelanos, und das Kloster ist berühmt für seine historische bibliografische Werkstatt.
- Agia Triada: Erbaut auf einem steilen, majestätischen Felsen, diente es seit 1362 als organisiertes Kloster. Es beherbergt ein bemerkenswertes Volkskundemuseum mit einer reichen Sammlung alter Textilien und volkstümlicher Gebrauchsgegenstände.
- Roussanou: Gegründet 1529 auf älteren Ruinen. Die Fresken der Kirche gehören der kretischen Schule an, und in der gleichnamigen Kapelle wird das Andenken an die Heilige Barbara besonders verehrt.
- Agios Nikolaos Anapafsas: Mehrstöckig und stattlich thront es auf einem schmalen Felsen bei Kastraki. Meteora ist berühmt für die Fresken des Theophanes von Kreta, die das älteste signierte Werk des großen Hagiographen darstellen.






























