Glaube und Erinnerung aus Kleinasien
Für viele Einwohner Euböas ist es ein Herzensgelübde: Jedes Jahr am 27. Mai, dem Fest des Heiligen Johannes des Russen, machen sie sich zu Fuß von Chalkida auf den Weg nach Prokopi – eine bewegende Pilgerreise von fast 50 Kilometern. Die Kirche des Heiligen zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten Griechenlands und zieht das ganze Jahr über Gläubige aus der gesamten christlichen Welt an.
Im Inneren der Kirche wird der heilige Leichnam des Heiligen aufbewahrt, den Flüchtlinge aus Prokopi (Cappadocia) im Jahr 1925 mit nach Euböa brachten. Bis 1951 wurde er in der Kirche der Heiligen Konstantin und Helena verwahrt, bevor der heutige Bau zu Ehren des Heiligen errichtet wurde.
Achten Sie im Kirchenraum auf die Ikonen, die die Gläubigen aus Kappadokien mitbrachten, sowie auf die eindrucksvollen Wandmalereien: Sie zeigen den Auszug der Griechen aus Kappadokien und die Ankunft der Flüchtlinge samt dem heiligen Leichnam in Chalkida.
Direkt neben der Kirche befindet sich das moderne Museum für kleinasiatische Kultur, das auf Grundlage einer sorgfältigen museologischen Konzeption gestaltet wurde. Hier werden sakrale Reliquien und persönliche Gegenstände ausgestellt, die die Flüchtlinge nach der Kleinasienkatastrophe mit sich brachten: Hochzeitskränze, Kelche und Weihrauchgefäße, religiöse Amulette, Schmuckstücke und traditionelle Trachten. Sie alle erzählen bewegende Geschichten – denn es sind genau jene Dinge, die die Menschen als so wertvoll erachteten, dass sie sie selbst auf der Flucht aus ihrer Heimat nicht zurückließen.
Im Inneren der Kirche wird der heilige Leichnam des Heiligen aufbewahrt, den Flüchtlinge aus Prokopi (Cappadocia) im Jahr 1925 mit nach Euböa brachten. Bis 1951 wurde er in der Kirche der Heiligen Konstantin und Helena verwahrt, bevor der heutige Bau zu Ehren des Heiligen errichtet wurde.
Achten Sie im Kirchenraum auf die Ikonen, die die Gläubigen aus Kappadokien mitbrachten, sowie auf die eindrucksvollen Wandmalereien: Sie zeigen den Auszug der Griechen aus Kappadokien und die Ankunft der Flüchtlinge samt dem heiligen Leichnam in Chalkida.
Direkt neben der Kirche befindet sich das moderne Museum für kleinasiatische Kultur, das auf Grundlage einer sorgfältigen museologischen Konzeption gestaltet wurde. Hier werden sakrale Reliquien und persönliche Gegenstände ausgestellt, die die Flüchtlinge nach der Kleinasienkatastrophe mit sich brachten: Hochzeitskränze, Kelche und Weihrauchgefäße, religiöse Amulette, Schmuckstücke und traditionelle Trachten. Sie alle erzählen bewegende Geschichten – denn es sind genau jene Dinge, die die Menschen als so wertvoll erachteten, dass sie sie selbst auf der Flucht aus ihrer Heimat nicht zurückließen.




















