Eine Insel mit reichem volkstümlichem Erbe
Das wichtigste Ereignis ist das Fest der Panagia Ikonistria am 21. November, an dem die wundertätige Ikone in einer Prozession zur Heiligen Kloster Evangelistria unter Begleitung zahlreicher Gläubiger getragen wird.
Die Bewohner der Insel begehen Ostern mit großer Andacht. Es zeichnet sich durch den typischen Brauch des Heiligen Berges aus, der während der gesamten Karwoche streng eingehalten wird. Am Gründonnerstag singen die Kinder Festlieder und halten dabei mit Blumen und Kräutern geschmückte Weidenkreuze in den Händen. Am Karfreitag beginnt die Epitaphios-Zeremonie – wie auf dem Heiligen Berg – nach Mitternacht, während die Prozession um 4 Uhr morgens vor Sonnenaufgang am Karsamstag beginnt und mit dem „Iss Adou Kathodon” endet.
Der Nationalfeiertag am 25. März wird mit dem Eothino, dem traditionellen morgendlichen Hissen der Flagge, und dem Fackellauf gefeiert- Elemente, die auf die Jahre der türkischen Besatzung zurückgehen.
Am 23. August ehrt Skiathos die Rettung der Insel nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Kastro und dessen Brand im Jahr 1944. Dieser Tag, kurz vor der Befreiung, bleibt ein Symbol für Opferbereitschaft und Freiheit.
Im September wird mit den „Katsonien“ das Opfer des U-Boots „Katsonis“ gewürdigt. Jedes Jahr wird ein Gedenkgottesdienst für die Opfer des Schiffbruchs abgehalten.
Musik und Tanz sind wichtige Bestandteile der Tradition von Skiathos. Beim Fest der Zoidochos Pigi wird der Tanz der „Kamara“ wiederbelebt, begleitet von traditionellen Melodien. Der Tanz wird von Frauen in prächtigen lokalen Trachten geführt.
Die dicht bewaldete Insel der Sporaden bewahrt ihr reiches volkstümliches Erbe und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auf Skiathos sind die Sitten und Gebräuche ein Erlebnis, das die Besucher an der Geschichte des Ortes teilhaben lässt.












