Ein multikulturelles Zusammenleben
In der Region Xanthi prägt das harmonische Nebeneinander christlicher und muslimischer Denkmäler eine einzigartige multikulturelle Identität. Seit Jahrhunderten existieren historische Klöster und Kirchen neben traditionellen Moscheen und Tekken und bieten so eine reiche religiöse Landschaft, die den historischen Weg Thrakiens widerspiegelt.
Christliche Pilgerstätten
Oberhalb des Stadtteils Samakov liegt das Männerkloster Panagia Archangeliotissa (16. Jahrhundert), in dem sich heute das Kirchenmuseum befindet. Es ist ein pangriechischer Wallfahrtsort mit einem herrlichen Blick über die Ebene. Ganz in der Nähe verdankt das Kloster Panagia Kalamous seinen Namen der Entdeckung seiner Ikone im Fluss Kosynthos, während das Kloster der Großen Erzengel auf dem Hügel der byzantinischen Burg heute die Theologische Schule beherbergt.
Im Herzen der Altstadt dominiert die Kathedrale Timiou Prodromou, ein dreifaltiges Gotteshaus, das nach den Erdbeben von 1829 wiederaufgebaut wurde, ebenso wie die Kirchen der Erzengel von Kavaki, des Heiligen Georg und des Akathistos-Hymnus. In Porto Lagos bietet das Kloster des Heiligen Nikolaus, ein Zweig des Athos-Klosters Vatopedi, ein zauberhaftes Schauspiel auf einer kleinen Insel im Vistonida-See. In Abdera bewahrt die historische Kirche der Heiligen Paraskevi despotische Ikonen aus dem 18. Jahrhundert.
Muslimische Denkmäler
Die islamische Architektur wird durch historische Moscheen repräsentiert, wie die Ahriman-Moschee der Pomaken in der Altstadt. Die Çinar-Moschee zeichnet sich durch ihr reich verziertes Marmorminarett aus, die Servili-Moschee in der Skra-Straße erinnert architektonisch an die imposanten Tabaklager des 19. Jahrhunderts, während die Muhajir-Moschee seltene Barockelemente aufweist.
In Jenissea beeindruckt die Kasaba-Moschee mit ihrem hohen Steinminarett, gleich neben der eleganten Mustafa-Pascha-Moschee. Besonders sehenswert ist der Tekes von Kutuklu Baba in Selino, ein Bektaschi-Grabmal mit einer hervorragend erhaltenen Türbe. In Pomakohoria schließlich stechen die Moscheen von Melivoia und Glafki durch ihre traditionelle Bauweise und ihre mit Keramik verkleideten Minarette hervor.
Diese religiöse Vielfalt Xanthis lädt den Besucher zu einer Reise durch Glauben und Geschichte ein, wo Vergangenheit und Gegenwart durch die Vielfalt, Spiritualität und den tiefen gegenseitigen Respekt der Einwohner aufeinandertreffen.
Christliche Pilgerstätten
Oberhalb des Stadtteils Samakov liegt das Männerkloster Panagia Archangeliotissa (16. Jahrhundert), in dem sich heute das Kirchenmuseum befindet. Es ist ein pangriechischer Wallfahrtsort mit einem herrlichen Blick über die Ebene. Ganz in der Nähe verdankt das Kloster Panagia Kalamous seinen Namen der Entdeckung seiner Ikone im Fluss Kosynthos, während das Kloster der Großen Erzengel auf dem Hügel der byzantinischen Burg heute die Theologische Schule beherbergt.
Im Herzen der Altstadt dominiert die Kathedrale Timiou Prodromou, ein dreifaltiges Gotteshaus, das nach den Erdbeben von 1829 wiederaufgebaut wurde, ebenso wie die Kirchen der Erzengel von Kavaki, des Heiligen Georg und des Akathistos-Hymnus. In Porto Lagos bietet das Kloster des Heiligen Nikolaus, ein Zweig des Athos-Klosters Vatopedi, ein zauberhaftes Schauspiel auf einer kleinen Insel im Vistonida-See. In Abdera bewahrt die historische Kirche der Heiligen Paraskevi despotische Ikonen aus dem 18. Jahrhundert.
Muslimische Denkmäler
Die islamische Architektur wird durch historische Moscheen repräsentiert, wie die Ahriman-Moschee der Pomaken in der Altstadt. Die Çinar-Moschee zeichnet sich durch ihr reich verziertes Marmorminarett aus, die Servili-Moschee in der Skra-Straße erinnert architektonisch an die imposanten Tabaklager des 19. Jahrhunderts, während die Muhajir-Moschee seltene Barockelemente aufweist.
In Jenissea beeindruckt die Kasaba-Moschee mit ihrem hohen Steinminarett, gleich neben der eleganten Mustafa-Pascha-Moschee. Besonders sehenswert ist der Tekes von Kutuklu Baba in Selino, ein Bektaschi-Grabmal mit einer hervorragend erhaltenen Türbe. In Pomakohoria schließlich stechen die Moscheen von Melivoia und Glafki durch ihre traditionelle Bauweise und ihre mit Keramik verkleideten Minarette hervor.
Diese religiöse Vielfalt Xanthis lädt den Besucher zu einer Reise durch Glauben und Geschichte ein, wo Vergangenheit und Gegenwart durch die Vielfalt, Spiritualität und den tiefen gegenseitigen Respekt der Einwohner aufeinandertreffen.



















