Musik, Gesang und kollektive Tradition bei den Festen der Insel
Die besondere geografische Lage von Olympos im nördlichen Teil von Karpathos und seine lange Isolation vom Rest der Insel, die bis ins 20. Jahrhundert weitgehend erhalten blieb, ermöglichten es der Gemeinschaft, ihre eigene Identität und Traditionen zu entwickeln und zu bewahren. Dazu gehört auch das berühmte Olympitiko-Fest, ein Brauch, der in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Griechenlands aufgenommen wurde.
Es wird von einer kleinen Männergruppe von Feiernden organisiert, die die ungeschriebene Tradition des Ablaufs kennt. Im Zentrum stehen die Musiker mit Leiern, Lauten und Tsambounas, während um sie herum die Sänger und die Feiernden sitzen. Am Rand stehen die Frauen und die übrigen Teilnehmer.
Das Fest beginnt, wenn sich die „Clique“ um die Musiker versammelt und das Singen beginnt, meist mit einem Lied „der Tafel“. Anschließend entwickelt sich ein musikalisch-poetischer Dialog zwischen den Feiernden mit verschiedenen Liedarten, wie den sogenannten „Syrmatika“ und den improvisierten Mantinaden in fünfzehnsilbigen Versen.
Das Olympische Fest ist, so könnte man sagen, eine besondere Form des Karpathischen Festes, das ebenfalls in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Griechenlands aufgenommen wurde. Typische Beispiele sind Volksfeste wie das des Heiligen Panteleimon (26.–28. Juli), bei dem große Gemeinschaftstische gedeckt werden und traditioneller Pilaf mit Fleisch serviert wird, bevor das Fest mit Musik und Tanz beginnt, sowie das Fest des Agios Giannis in Vroukounta (29. August). Dort beginnt das Fest mit dem sogenannten „Sitzfest“ und Liedern mit Zitherbegleitung, geht weiter mit Mantinaden, die von der ganzen Gesellschaft wiederholt werden, und gipfelt in traditionellen Tänzen wie dem langsamen „Kato-Tanz, rund um den Festplatz.
Es wird von einer kleinen Männergruppe von Feiernden organisiert, die die ungeschriebene Tradition des Ablaufs kennt. Im Zentrum stehen die Musiker mit Leiern, Lauten und Tsambounas, während um sie herum die Sänger und die Feiernden sitzen. Am Rand stehen die Frauen und die übrigen Teilnehmer.
Das Fest beginnt, wenn sich die „Clique“ um die Musiker versammelt und das Singen beginnt, meist mit einem Lied „der Tafel“. Anschließend entwickelt sich ein musikalisch-poetischer Dialog zwischen den Feiernden mit verschiedenen Liedarten, wie den sogenannten „Syrmatika“ und den improvisierten Mantinaden in fünfzehnsilbigen Versen.
Das Olympische Fest ist, so könnte man sagen, eine besondere Form des Karpathischen Festes, das ebenfalls in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Griechenlands aufgenommen wurde. Typische Beispiele sind Volksfeste wie das des Heiligen Panteleimon (26.–28. Juli), bei dem große Gemeinschaftstische gedeckt werden und traditioneller Pilaf mit Fleisch serviert wird, bevor das Fest mit Musik und Tanz beginnt, sowie das Fest des Agios Giannis in Vroukounta (29. August). Dort beginnt das Fest mit dem sogenannten „Sitzfest“ und Liedern mit Zitherbegleitung, geht weiter mit Mantinaden, die von der ganzen Gesellschaft wiederholt werden, und gipfelt in traditionellen Tänzen wie dem langsamen „Kato-Tanz, rund um den Festplatz.












