Mystagogische Veranstaltungen zur Erweckung der Natur
In Monastiraki sehen Sie die „Arapides“, die schwere schwarze Schaffelle tragen und Ruten halten, wobei ihre Gesichter mit Ruß bemalt sind, was Stärke und Wiedergeburt symbolisiert. Sie werden von den „Pappoudes“, den „Gkiligkes“ und den „Tsoliades“ begleitet, zum Klang traditioneller Instrumente wie dreisaitigen birnenförmigen Lyren und Dairades.
Am Tag von Epiphanias besuchen Sie das Dorf Kali Vrysi, um die „Babougeroi“ zu treffen, die Tänze voller Stärke und Mysterium aufführen und dabei aufwendige gruselige Masken tragen. Spüren Sie den Puls der großen Glocken, die an ihren Taillen hängen. Das ständige, rhythmische Geklapper und ein Sack voller Asche, den sie halten, sollen die bösen Geister vertreiben. Der Brauch gipfelt am 8. Januar mittags mit der Nachstellung einer satirischen dionysischen Hochzeit.
Der Höhepunkt der Bräuche umfasst symbolische Rituale wie die „Hochzeit“ und die „Wiederauferstehung“ der Protagonisten, die den ewigen Kreislauf von Leben und Tod in der Natur darstellen. Sowohl die Aufführung der „Arapides“ als auch die „Babougeroi“ wurden in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Griechenlands aufgenommen.
Geben Sie sich dem Puls der Menge hin und lassen Sie sich in diese Zeremonien einführen, die ihre Wurzeln in dionysischen Ereignissen haben.

















