Eine Reise in das antike Leben der Insel
Das Archäologische Museum von Salamina ist in einer der Lancaster-Schulen untergebracht, die von Ioannis Kapodistrias als Gouverneur des neu gegründeten griechischen Staates ins Leben gerufen wurden. Die Schule war bis 1981 in Betrieb, als sie durch ein Erdbeben schwere Schäden erlitt. Nach der Restaurierung durch das Kulturministerium wurde sie 2010 als Museum eröffnet. Es umfasst Funde aus ganz Salamina, die bis dahin im Verschönerungsverein „Euripides“ untergebracht waren oder in den Lagern des Nationalen Archäologischen Museums aufbewahrt wurden.
Die Sammlungen erstrecken sich von der Jungsteinzeit bis in die frühchristliche Zeit und beleuchten viele Aspekte des Lebens auf der Insel: von Werkzeugen und Idolen bis hin zu Vasen und Grabbeigaben.
Beginnen Sie Ihren Rundgang im Saal A, links vom Eingang, wo Funde von prähistorischen Fundstätten auf Salamina präsentiert werden. Halten Sie vor der ersten Vitrine inne und betrachten Sie die Gegenstände aus der Höhle der Tauben (Spilaio ton Peristerion). Darunter sticht ein marmornes weibliches Idol der Jungsteinzeit (5300–4500 v. Chr.) hervor, mit einer stark schematisierten Darstellung der menschlichen Gestalt, das als Vorläufer der frühzykladischen Idole gilt. In derselben Vitrine sehen Sie zudem einen kleinen, aber besonders wichtigen Fund: ein Teilstück eines Skyphos aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., in das – zudem spiegelverkehrt – die ersten Buchstaben des Namens des tragischen Dichters Euripides eingraviert sind. Das Gefäß stammt aus der Höhle, welche die Forschung mit dem Rückzugsort des Dichters verbindet.
Weitergehend zu den mykenischen Exponaten, treffen Sie auf ein konisches Rhyton aus dem 14. Jahrhundert v. Chr., ein Gefäß mit einem besonderen dekorativen Muster. Rhyta der mykenischen Zeit wurden für Trankopfer, hauptsächlich bei Begräbnisriten, verwendet, weshalb sie oft in Gräbern gefunden werden. Unter den bedeutenden Exponaten der klassischen Zeit sollten Sie nach dem Grabdenkmal des Hopliten Silanion aus dem frühen 4. Jahrhundert v. Chr. suchen.
Die Sammlungen erstrecken sich von der Jungsteinzeit bis in die frühchristliche Zeit und beleuchten viele Aspekte des Lebens auf der Insel: von Werkzeugen und Idolen bis hin zu Vasen und Grabbeigaben.
Beginnen Sie Ihren Rundgang im Saal A, links vom Eingang, wo Funde von prähistorischen Fundstätten auf Salamina präsentiert werden. Halten Sie vor der ersten Vitrine inne und betrachten Sie die Gegenstände aus der Höhle der Tauben (Spilaio ton Peristerion). Darunter sticht ein marmornes weibliches Idol der Jungsteinzeit (5300–4500 v. Chr.) hervor, mit einer stark schematisierten Darstellung der menschlichen Gestalt, das als Vorläufer der frühzykladischen Idole gilt. In derselben Vitrine sehen Sie zudem einen kleinen, aber besonders wichtigen Fund: ein Teilstück eines Skyphos aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., in das – zudem spiegelverkehrt – die ersten Buchstaben des Namens des tragischen Dichters Euripides eingraviert sind. Das Gefäß stammt aus der Höhle, welche die Forschung mit dem Rückzugsort des Dichters verbindet.
Weitergehend zu den mykenischen Exponaten, treffen Sie auf ein konisches Rhyton aus dem 14. Jahrhundert v. Chr., ein Gefäß mit einem besonderen dekorativen Muster. Rhyta der mykenischen Zeit wurden für Trankopfer, hauptsächlich bei Begräbnisriten, verwendet, weshalb sie oft in Gräbern gefunden werden. Unter den bedeutenden Exponaten der klassischen Zeit sollten Sie nach dem Grabdenkmal des Hopliten Silanion aus dem frühen 4. Jahrhundert v. Chr. suchen.







































































































