Das Fahrrad ist eines der besten Fortbewegungsmittel, um eine Stadt kennenzulernen. Indem sie Bewegung mit Entdeckerlust verbinden, können Radfahrer die griechischen Städte genießen und „geheime“ Durchgänge kennenlernen, die den meisten verborgen bleiben. Selbst im Herzen Athens bietet eine Radtour einzigartige Erlebnisse. Die Tour rund um die Akropolis und auf der 3 km langen Fußgängerzone des „archäologischen Rundwegs“, die Strecken im Zappeion und im Nationalgarten, aber auch etwas weiter außerhalb, in den bewaldeten Vorgebirgsgebieten des Hymettos, Pentelis und Parnithas, entlang der Küstenzone der südlichen Vororte oder im Syngrou-Park in Kifissia, versprechen, zu einer besonderen Erinnerung zu werden.
In Thessaloniki, das auf eine lange Fahrradtradition zurückblicken kann, wurde ein Fahrradverleihprogramm mit symbolischem Entgelt ins Leben gerufen, damit Besucher und Einwohner eine schöne Freizeitstrecke genießen, aber auch ihre Fortbewegung damit bestreiten können.
Einige Städte wie Volos, Chania und Pyrgos eignen sich aufgrund ihrer äußerst ebenen Stadtwege besonders gut für Radtouren. Ierapetra auf Kreta ist für seine Radwege bekannt. Vom Stadtzentrum zum bezaubernden Stadtstrand von Kato Mera, aber auch in die nahegelegenen Vororte wie Myrtos kann man Schwimmen mit Radfahren verbinden und einzigartige Landschaften genießen.
In der Stadt Larissa wurden 12 km markierte Radwege angelegt, die ständig erweitert werden. Im Zentrum von Larissa, auf dem Sapka-Platz, stellt die Stadtverwaltung kostenlose Fahrräder für die Fortbewegung von Einwohnern und Besuchern zur Verfügung; so können Radfahrer die herrlichen Strecken vom Stadtzentrum zum Stadtteil Ippokratis und zu den Ufern des Pinios oder zu den Stadtteilen Neapoli und Filippoupoli genießen.
In Trikala bewegen sich viele Einwohner mit dem Fahrrad in der Stadt fort. Das gehört zur „Kultur“ der Stadt. Die „Radfahrer von Trikala“ sind ein bedeutender Verein der Stadt mit großer Beteiligung, nicht nur an Sportveranstaltungen, sondern auch am gesamten städtischen Leben dieser schönen Stadt.
In Karditsa ermöglicht ein ausgedehntes Netz aus städtischen und vorstädtischen Radwegen mit einer Gesamtlänge von 14 km den Besuchern der Stadt, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Stadtverwaltung verleiht kostenlos Fahrräder für Fahrten im Zentrum von Karditsa. Zu den interessantesten Radrouten gehört die Strecke, die am Bahnhof der Stadt beginnt und bis zum Wald von Paparantzas (oder „Chilia Dentra“) führt, 3 km südwestlich.
Einige andere griechische Städte wie Kavala, Ioannina und Sparta bieten eine hervorragende Kombination aus Radfahren in der Stadt und im Grünen. Radfahrer finden überall spannende Routen; sie finden auch Unterstützung durch die Radsportvereine. Das ganze Jahr über werden Radtouren und Themenrouten organisiert, die die Gelegenheit bieten, dem geliebten Hobby in Gesellschaft anderer Zweiradfreunde nachzugehen. In den griechischen Städten mit ihren malerischen Vierteln und jugendlichen Treffpunkten verleihen die Radfahrer dem Ganzen ihre ganz eigene Note!