Eine außergewöhnliche Kirche in der Ebene von Mantineia
Am weiten Horizont der Ebene des antiken Mantineia fällt sofort ein eigenwilliges Bauwerk ins Auge. Seine Form folgt keiner einheitlichen architektonischen Logik: Kurven, Türme, Säulen und verschiedenste morphologische Elemente koexistieren in einer unerwarteten Komposition aus Stein. Das Gebäude gleicht einem architektonischen Mosaik, in dem Bezüge aus der griechischen Antike, der byzantinischen Ära und der Volkstradition zu einem harmonischen Ganzen in der offenen Landschaft der arkadischen Ebene verschmelzen. Es handelt sich um die Kirche Agia Fotini.
Das Werk stammt von Kostas Papatheodorou, einem Architekten, Maler und Hagiographen, der ab 1970 Jahrzehnte seiner Gestaltung widmete und dabei Steine aus Steinbrüchen sowie von abgerissenen Gebäuden verwendete. Die Absicht war klar: eine einheitliche Erzählung der griechischen Tradition, in der antiker Mythos und christliche Ikonographie ohne Hierarchie nebeneinanderbestehen.
Das Bauwerk verändert sein Aussehen im Laufe des Tages, da das Licht seine Linien und Texturen immer wieder neu betont. Im Inneren begegnen sich Mosaike und Gestalten aus verschiedenen Epochen in einem Raum, der eher als erlebnisorientiertes Universum denn als konventionelles Gotteshaus fungiert.
Erst bei näherer Betrachtung offenbart sich seine Identität in vollem Umfang: Agia Fotini hat einen ganz eigenen, absolut persönlichen Weg in der modernen griechischen Architektur eingeschlagen und wirft bis heute Fragen auf, während sie Dialog und Bewunderung auslöst.
Das Werk stammt von Kostas Papatheodorou, einem Architekten, Maler und Hagiographen, der ab 1970 Jahrzehnte seiner Gestaltung widmete und dabei Steine aus Steinbrüchen sowie von abgerissenen Gebäuden verwendete. Die Absicht war klar: eine einheitliche Erzählung der griechischen Tradition, in der antiker Mythos und christliche Ikonographie ohne Hierarchie nebeneinanderbestehen.
Das Bauwerk verändert sein Aussehen im Laufe des Tages, da das Licht seine Linien und Texturen immer wieder neu betont. Im Inneren begegnen sich Mosaike und Gestalten aus verschiedenen Epochen in einem Raum, der eher als erlebnisorientiertes Universum denn als konventionelles Gotteshaus fungiert.
Erst bei näherer Betrachtung offenbart sich seine Identität in vollem Umfang: Agia Fotini hat einen ganz eigenen, absolut persönlichen Weg in der modernen griechischen Architektur eingeschlagen und wirft bis heute Fragen auf, während sie Dialog und Bewunderung auslöst.























