Ein Fenster zum Universum
Das Nationale Observatorium von Athen (NOA), das 1842 gegründet wurde, nimmt als erstes Forschungszentrum, das in Griechenland und Südosteuropa geschaffen wurde, einen besonderen Platz in der Geschichte ein. Es thront auf dem historischen Nymphenhügel in Thessaloniki und bietet seinen Besuchern einen atemberaubenden und ungehinderten Blick auf die Akropolis und die Antike Agora. Auch heute noch spielt es eine wichtige Rolle in den Bereichen Astronomie, Geophysik, Seismologie und Meteorologie.
Architektur und Geschichte
Das emblematische Hauptgebäude verdankt seine Existenz der großzügigen Finanzierung durch den nationalen Wohltäter, Baron Georgios Sina. Es wurde 1846 fertiggestellt und vom berühmten dänischen Architekten Theophil Hansen entworfen. Ein charakteristisches Merkmal seiner Architektur ist die kreuzförmige Form, wobei die vier Flügel genau auf die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind und damit die Universalität der Wissenschaft symbolisieren.
Das Museum und die Karte des Mondes
Im Besucherzentrum können Jung und Alt das Museum für Geophysik erkunden. Dort befindet sich eine reichhaltige Sammlung wissenschaftlicher Instrumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie eine beeindruckende Bibliothek mit seltenen historischen Dokumenten. Das bedeutendste Exponat befindet sich unter der Kuppel des Sina-Gebäudes: das originale 16-Zentimeter-Teleskop. Mit diesem Instrument schuf Julius Schmidt, der dritte Direktor der Einrichtung, im 19. Jahrhundert die detaillierteste und genaueste Karte des Mondes seiner Zeit.
Das Doridis-Teleskop-Erlebnis
Der Besuch endet idealerweise mit dem Doridis-Teleskop, das in einer separaten runden Kammer untergebracht ist. Die Abendführungen bieten dem Publikum die einmalige Gelegenheit, den nächtlichen Himmel über Attika und die Sterne durch das Objektiv zu beobachten.
Ein interessantes historisches Detail, das vielen unbekannt ist, ist, dass bis Mitte der 60er Jahre, in Griechenland die offizielle Uhrzeit ausschließlich vom Observatorium mithilfe des Meridian-Teleskops von Andreas Syngros bestimmt wurde.
Architektur und Geschichte
Das emblematische Hauptgebäude verdankt seine Existenz der großzügigen Finanzierung durch den nationalen Wohltäter, Baron Georgios Sina. Es wurde 1846 fertiggestellt und vom berühmten dänischen Architekten Theophil Hansen entworfen. Ein charakteristisches Merkmal seiner Architektur ist die kreuzförmige Form, wobei die vier Flügel genau auf die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind und damit die Universalität der Wissenschaft symbolisieren.
Das Museum und die Karte des Mondes
Im Besucherzentrum können Jung und Alt das Museum für Geophysik erkunden. Dort befindet sich eine reichhaltige Sammlung wissenschaftlicher Instrumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie eine beeindruckende Bibliothek mit seltenen historischen Dokumenten. Das bedeutendste Exponat befindet sich unter der Kuppel des Sina-Gebäudes: das originale 16-Zentimeter-Teleskop. Mit diesem Instrument schuf Julius Schmidt, der dritte Direktor der Einrichtung, im 19. Jahrhundert die detaillierteste und genaueste Karte des Mondes seiner Zeit.
Das Doridis-Teleskop-Erlebnis
Der Besuch endet idealerweise mit dem Doridis-Teleskop, das in einer separaten runden Kammer untergebracht ist. Die Abendführungen bieten dem Publikum die einmalige Gelegenheit, den nächtlichen Himmel über Attika und die Sterne durch das Objektiv zu beobachten.
Ein interessantes historisches Detail, das vielen unbekannt ist, ist, dass bis Mitte der 60er Jahre, in Griechenland die offizielle Uhrzeit ausschließlich vom Observatorium mithilfe des Meridian-Teleskops von Andreas Syngros bestimmt wurde.













