Ein kulinarisches Ritual
Bei einem Besuch der Stadt der Argonauten kommt man an einem Tsipouradiko nicht vorbei. Von Nea Ionia bis zum Strand prägen rund 600 Tsipouradika das gastronomische Bild von Volos und sind das Wahrzeichen der Stadt sowie der beliebteste Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
Eine Gewohnheit, die zur Tradition wurde
Die Tradition entstand im 19. Jahrhundert durch Flüchtlinge aus Kleinasien, hauptsächlich Hafenarbeiter, die nach einem Ort zum Verweilen nach ihrer harten Arbeit suchten. Anfangs wurde Tsipouro aus Tyrnavos und Pelion in kleinen Dosen, sogenannten Fingerhüten, ohne Meze getrunken, um den Appetit vor dem Mittagessen anzuregen. Nach und nach kamen einfache Vorspeisen wie sonnengetrockneter Oktopus, Tsitsiravla und eingelegter Fisch auf kleinen Tellern hinzu. Im Laufe der Zeit wuchsen die Gruppen, und die Vorspeisen wurden immer aufwendiger und raffinierter, während das Servierritual unverändert blieb: Zu jedem „25“ Tsipouro wird eine andere, exquisite Vorspeise serviert.
Geschmack und Atmosphäre
Heute pulsiert das Leben in den Tsipouradika mittags und abends. Eine schier endlose Vielfalt an Meeresfrüchten landet auf dem Tisch, von frischem Ägäisfisch (Sardinen, Sardellen, Rotbarben) bis hin zu Zackenbarschen und Schwertfisch. Abgerundet wird das köstliche Festmahl durch Garnelen-Saganaki, gefüllten Tintenfisch, gedämpfte Muscheln und eingelegten Oktopus.
Die Stimmung ist stets entspannt und die Atmosphäre einzigartig. Oft kommen Gruppen zusammen, Leckereien werden ausgetauscht, und Fremde singen schließlich gemeinsam. Tsipouradika sind nicht einfach nur Tavernen, sondern die lebendigste und genussvollste Attraktion von Volos und bieten ein authentisches griechisches Gastfreundschaftserlebnis.
Eine Gewohnheit, die zur Tradition wurde
Die Tradition entstand im 19. Jahrhundert durch Flüchtlinge aus Kleinasien, hauptsächlich Hafenarbeiter, die nach einem Ort zum Verweilen nach ihrer harten Arbeit suchten. Anfangs wurde Tsipouro aus Tyrnavos und Pelion in kleinen Dosen, sogenannten Fingerhüten, ohne Meze getrunken, um den Appetit vor dem Mittagessen anzuregen. Nach und nach kamen einfache Vorspeisen wie sonnengetrockneter Oktopus, Tsitsiravla und eingelegter Fisch auf kleinen Tellern hinzu. Im Laufe der Zeit wuchsen die Gruppen, und die Vorspeisen wurden immer aufwendiger und raffinierter, während das Servierritual unverändert blieb: Zu jedem „25“ Tsipouro wird eine andere, exquisite Vorspeise serviert.
Geschmack und Atmosphäre
Heute pulsiert das Leben in den Tsipouradika mittags und abends. Eine schier endlose Vielfalt an Meeresfrüchten landet auf dem Tisch, von frischem Ägäisfisch (Sardinen, Sardellen, Rotbarben) bis hin zu Zackenbarschen und Schwertfisch. Abgerundet wird das köstliche Festmahl durch Garnelen-Saganaki, gefüllten Tintenfisch, gedämpfte Muscheln und eingelegten Oktopus.
Die Stimmung ist stets entspannt und die Atmosphäre einzigartig. Oft kommen Gruppen zusammen, Leckereien werden ausgetauscht, und Fremde singen schließlich gemeinsam. Tsipouradika sind nicht einfach nur Tavernen, sondern die lebendigste und genussvollste Attraktion von Volos und bieten ein authentisches griechisches Gastfreundschaftserlebnis.















