28/06/2026
Kykladitisses: Unerzählte Geschichten von Frauen auf den Kykladen

25/03/2026 - 31/10/2026
Hydra
Veranstaltungsort
HISTORISCHES HERRENHAUS LAZAROS KOUNDOURIOTIS

Die Ausstellung zeichnet die Anfänge des griechischen Tourismus anhand von Plakaten und Broschüren nach, die von den ersten staatlichen Tourismusorganisationen veröffentlicht wurden. Diese Publikationen warben mit hochwertiger Kunst und Grafikgestaltung für die griechische Landschaft, die Traditionen und die Gastfreundschaft Griechenlands. Von der Vorkriegsromantik, die Denkmäler und Traditionen in den Mittelpunkt stellte, bis hin zu Modernismus, Abstraktion und visueller Gestaltung der 1960er-Jahre zeigen sie einen wegweisenden und zeitlosen Ansatz zur Vermarktung Griechenlands als einzigartiges Reiseziel.
Zu den Schöpfern der historischen Plakate und Tourismusbroschüren, die von der Nationalen Tourismusorganisation und ihren Vorgängern herausgegeben wurden, zählen Maler und Designer wie Tasos Loukidis, Aggelos Spachis, Mimis Vitsoris, Michail Papageorgiou (Doris), Giorgos Kosmadopoulos, Alexandros Alexandrakis, Giorgos Manousakis, Periklis Byzantios, Panagiotis Tetsis, Spyros Vasileiou, Giorgos Vakirtzis, Louisa Montesantou, Elli Orfanou, Eleni Peraki-Theochari, Eirini Apergi, Spyros Vasileiou, Giorgos Vakirtzis, Giannis Faitakis, Tassos, Giannis Tsarouchis, Agni Katzouraki, Michalis Katzourakis, Freddie Carabott; Fotografen wie Nelly’s, Nikolaos Tompazis, Dimitris Harisiadis, Maria Chrousaki; Lithografen wie Othon Pervolarakis und Sevastianos Kourkoulos sowie viele weitere. Ihr Werk sollte ihre Epoche nachhaltig prägen.
Zwei eigenständige Ausstellungseinheiten widmen sich der Institution der Festivals von Epidaurus und Athen, die damals gerade erst ins Leben gerufen wurden und die Grundlagen für den Kulturtourismus des Landes legten, sowie den Anfängen des Tourismus auf Hydra.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der digitalen Ausstellung „Imagining Greece“, dem Werk eines interdisziplinären Wissenschaftlerteams, das die Bedeutung des Tourismus als wesentlichen Bestandteil der Identität des Nachkriegsgriechenlands hervorhebt. Die digitale Ausstellung ist Teil des Forschungsprojekts „Tourism and National Branding, 1945-1990“. Ein Teil des Materials stammt aus den Sammlungen, dem Fotoarchiv und dem Archiv historischer Dokumente der Historischen und Ethnologischen Gesellschaft Griechenlands – Nationales Historisches Museum.