Am Freitag, den 7. August 2026, und am Samstag, den 8. August 2026, wird Antigone, inszeniert und choreografiert von Alan Lucien Øyen und inspiriert von der Tragödie des Sophokles, im Antiken Theater von Epidaurus aufgeführt.
Antigone ist eine neue, radikale Neuinterpretation der Tragödie des Sophokles, die die Poesie der Bewegung mit der Ausdruckskraft von Text und gesprochenem Wort verbindet.
Mehr als eine bloße Nacherzählung ist das Werk eine Wiederentdeckung der Ideen des Stücks – durch Bewegungen, Worte und Situationen. Die Aufführung rückt eine zutiefst menschliche Ausdrucksform in den Vordergrund und setzt sich mit den ungelösten Dilemmata auseinander, die im Zentrum des Stücks stehen: Pflicht, Würde, Moral und die Komplexität der Macht.
In einer Zeit, in der das Falsche als böse gebrandmarkt und das Richtige als selbstgerecht abgetan wird, wo ist Gott in all diesem Chaos? Die menschliche Würde und Demut stehen in einem Kampf um die Achtung des menschlichen Rechts auf dem Spiel.
Durch heulenden Wind und kreischende Vögel, durch verzweifelte Trauer und gewaltsame Tyrannei schleudern die Szenen des Stücks ihre Bedeutung auf die Dilemmata unserer Gegenwart zurück. Anspruchsvoll und fesselnd, politisch ohne belehrend zu sein und lyrisch ohne Zierrat, stellt Antigone die dringende Frage: Was bedeutet es zu handeln, wenn Gesetz und Gerechtigkeit getrennte Wege gehen?
Mit griechischen und englischen Übertiteln.
*Der Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) übersetzt.